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Die Neue Philharmonie Westfalen.

Tarifstreit

NPW droht ein Streichkonzert

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RECKLINGHAUSEN - Im Tarifstreit bei der Neuen Philharmonie Westfalen (NPW) ist noch keine Lösung in Sicht. Jetzt droht dem Orchester ein Streichkonzert.

Der lang ersehnte Runde Tisch beim Kulturministerium, der nach Wegen suchen soll, die Tariferhöhung der Musiker finanziell zu stemmen, ohne das Orchester zu gefährden, lässt weiter auf sich warten. In dieser Woche hat NRW-Kulturstaatssekretär Bernd Neudorf zunächst zu informellen Vor-Gesprächen eingeladen. Auch Bürgermeister Christoph Tesche wird daran teilnehmen: „Wir brauchen ein Gesamtkonzept, das den Bestand des Orchesters mittel- und langfristig garantiert. Das Paket muss strukturelle Veränderungen beinhalten, die die Zuschüsse für die Träger auf Dauer tragbar machen.“ Ansonsten stünde irgendwann die Frage im Raum: „Kann sich Recklinghausen dieses Orchester länger leisten?“

Wie berichtet, schlagen Tariferhöhung und offene Nachzahlungen für die Träger (Gelsenkirchen, Recklinghausen und Kreis Unna) aktuell mit einem Mehraufwand von rund 1,5 Millionen Euro zu Buche. Alle haben angekündigt, das Orchester erhalten zu wollen. Ein Wunsch, dem sich Christoph Tesche anschließt. „Aber das Wünschenswerte muss auch machbar sein“, so Tesche. „Ich bin nur Verhandlungsführer für die Stadt. Der Erhalt der NPW ist ein politischer Entscheidungsprozess, den alle Parteien tragen müssen.“

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