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Fabian Hambüchen und Thomas Godoj turnen gemeinsam im neuen Videoclip des Recklinghäuser Sängers.

Thomas Godoj

Videodreh mit Fabian Hambüchen

RECKLINGHAUSEN - Was musikalisch als ein rockiges Liebesdrama daherkommt, ist optisch umgesetzt eher eine Komödie in Turnhose. Für das Video zu seinem Song „Süchtig nach Schmerz“ stand Thomas Godoj in Wetzlar mit dem Weltmeister am Reck (2007), Fabian Hambüchen, vor der Kamera.

Während Thomas Godoj eher als eine Art Turnvater Jahn in Not durch das Video turnt, versucht sich Fabian Hambüchen im Videoclip unter anderem als Sänger. „Wir wollten das Lied, das inhaltlich ein Beziehungschaos darstellt, auf eine andere, eine witzige Ebene verlagern. Einer versucht sich auf dem Gebiet des anderen. Ich als Turner, Fabian als Sänger. Und zwischendurch zeigen wir in dem Film, was der andere wirklich kann.“ So Godoj beim Dreh in der Halle des Weltmeisters in Wetzlar.

Viel Spaß hatten auch die Godoj-Fans Bianca Heger aus dem österreichischen Kufstein und Heelje Ahlborn aus Hannover, die beide Gastrollen für diesen Videoclip über „Startnext“ erworben hatten. Sie spielten sich mehr oder weniger selbst: als enttäuschte Anhänger ihrer Idole Thomas Godoj und Fabian Hambüchen, die in ihren vertauschten Rollen kläglich scheitern.

Und wie kam es zu der Verbindung mit Fabian Hambüchen? „Kennengelernt habe wir uns bei einem gemeinsamen Fernsehauftritt, als es darum ging, ein gute Figur beim Turmspringen zu machen. Dort freundeten wir uns an.“ Seitdem lässt Hambüchen keine Gelegenheit aus, um Konzerte des Recklinghäusers zu besuchen, wie auf der letzten Tour in Köln. „Ich mochte seine Song schon immer“, erklärt der Musikfan, der sich in diesem Jahr ganz auf den nächsten großen sportlichen Höhepunkt konzentriert: die Weltmeisterschaft Ende Oktober in Glasgow. „Da will ich ganz vorn dabei sein. Ich weiß aber auch, dass an diesem Tag alles stimmen muss, sonst hast du keine Chance.“

Thomas Godoj hingegen arbeitet gerade an seinem sechsten Album namens „V’stärker aus“ Es wird eine reine Akustik-CD, bei der sich so mancher über die Instrumentierung wundern wird. Cello, Bratsche, Violine oder Flügel, alles dabei, was eigentlich auch nach Klassik klingt. Ein „Best of“ in verschiedenen Stilrichtungen. Beispielsweise wird aus der schnellen Rocknummer „Niemandsland“ ein Swing. „Es gibt komplett neue Gesangslinien“, verrät Thomas Godoj. „Man muss mitunter ganz genau hinhören, will man der Ursprungssong auf Anhieb erkennen. Im Moment singe ich noch einige der Lieder in Berlin ein. Das Album wird dann Ende des Sommers erscheinen.“

Wer so lange nicht warten kann: Die nächste Auftritte stehen am 13. März in Lübeck (Riders Café) und einen Tag später im Divarena in Delmenhorst an.

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