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Reihenweise Reifen: Umweltsünder haben an der Vinckestraße keine halben Sachen gemacht.

Vinckestraße

Illegale Entsorgung hat ein Nachspiel

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RECKLINGHAUSEN - Dem Umweltsünder, der Anfang der Woche rund 200 alte Autoreifen auf einem Weg neben dem ADAC-Verkehrsübungsplatz an der Vinckestraße illegal abgeladen hat, droht ein Bußgeld. Nach Polizei und Staatsanwaltschaft wird jetzt die Untere Abfallwirtschaftsbehörde der Kreisverwaltung eingeschaltet.

Noch halten sich die Behörden mit der Identität des Umweltsünders zurück. Doch dank aufmerksamer Zeugen, die das Kennzeichen eines Kleintransporters ablesen konnten, der mutmaßlich mit der illegalen Entsorgung in Verbindung steht, dürfte bald klar sein, wer hinter der Aktion steckt. Wie Polizeisprecher Michael Franz auf Anfrage erklärt, werde der Fall nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft an die Bußgeldstelle der Kreisverwaltung überstellt, „da es sich nicht um eine Straftat, sondern eine Ordnungswidrigkeit handelt.“

Kreis-Pressesprecher Jochem Manz erklärt, dass sich die Untere Abfallwirtschaftsbehörde der Sache annehmen werde. „Zunächst gibt es ein Anhörungsverfahren, bei dem der Verursacher innerhalb festgelegter Fristen Stellung nehmen kann“, so Manz. Danach werde entschieden, ob und in welcher Höhe ein Bußgeld zu zahlen sei. Nach NRW-Bußgeldkatalog für illegale Müllentsorgung kostet das Abladen von mehr als fünf Reifen in der Natur zwischen 200 und 510 Euro zahlen. Hinzu kommen die Kosten für die Entsorgung und Abfuhr durch die Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR).

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