Wilde Verfolgungsjagd

30-Jähriger flüchtet vor der Polizei

RE / HERTEN - Am frühen Dienstagmorgen (12.03.) gab es eine wilde Verfolgungsjagd, die in Herten begann und an der Stadtgrenze zu Recklinghausen endete. Ein 30-jähriger Recklinghäuser flüchtete vor der Polizei – zuerst mit dem Auto, dann zu Fuß.

Gegen 1 Uhr früh wollten Polizisten auf der Kaiserstraße einen Autofahrer kontrollieren. Als der das bemerkte, beschleunigte er und fuhr in hohem Tempo in Richtung Recklinghausen. Wie die Polizei berichtet, ignorierte der 30-Jährige alle Anhaltesignale und raste weiter in den Baustellenbereich in Höhe der Straße Distelner Heide.

Am Ende der Baustelle kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Betonpfeiler. Dort kam das Auto zum Stillstand. Der Fahrer stieg nun aus und flüchtete zu Fuß. Die Beamten verfolgten ihn über die Straße "Holzheide" an der Stadtgrenze zu Recklinghausen in Richtung eines Waldgebietes. Dort wurde er schließlich von den Polizisten festgenommen.

Sie brachten ihn zur Wache. Da sich Hinweise ergaben, dass der 30-Jährige Betäubungsmittel konsumiert hatte, wurde ihm dort eine Blutprobe entnommen. Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Beamten darüber hinaus Sachen, unter anderem Schmuck. Da es sich dabei um mögliches Diebesgut handeln könnte, wurde es sichergestellt.

Bei dem Unfall entstand 1.300 Euro Sachschaden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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