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Der Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft, Marc-Oliver Fichter (l.), präsentiert gemeinsam mit Jelto Caplan (M.) und Architekt Ansgar Huster (Lüdinghausen) ein Bild von dem Neubauprojekt im Eingangsbereich des „Paulusangers“. Foto: Schumann

Wohnungsbau

Paulusanger erhält ein "Eingangstor"

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RECKLINGHAUSEN - Ein Mehrfamilienhaus mit 51 Mietwohnungen, wovon elf öffentlich gefördert werden, soll auf einer Grundfläche von 2 904 Quadratmetern sozusagen das schmucke Eingangstor zum Neubaugebiet „Paulusanger“ werden. Die Wohnungsgesellschaft als Bauherrin stellte mit dem Lüdinghauser Architekten Ansgar Huster die Pläne vor.

Marc-Oliver Fichter, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft, verwies auf die zwischen 60 und 95 Quadratmeter ausgelegten Wohneinheiten, die insbesondere den stark gefragten Ansprüchen von Singles als auch Familien nach entsprechend großen Unterkünften Rechnung tragen. Die Investitionskosten für die Verwirklichung des gesamten Projektes belaufen sich auf rund 9,5 Millionen Euro.

„Entscheidend bleibt der vergleichbar günstige Mietzins hervorzuheben, womit wir trotz der rasanten Baupreisexplosionen unserer zentralen Aufgabe nach bezahlbarem Wohnraum voll gerecht werden“ stellte Fichter fest. Der Beginn der Baumaßnahme ist für Anfang 2019 vorgesehen. Mit der Fertigstellung wird Ende 2020 gerechnet.

Sämtliche Wohnungen sind barrierearm konzipiert (Aufzuganlage, bodengleiche Duschen) und verfügen über Terrassen oder Balkone sowie hochwertige Bodenbeläge (Parkett- bzw. Fliesen). Als Heizungsmedium dient Fernwärme mit Fußbodenheizung. Hinsichtlich des u-förmig ausgelegten Baukörpers wird nach den planerischen Entwürfen das Sockelgeschoss eine einheitlich „coole“ Ziegelfassade erhalten. Darüber hinausgehend sind unterschiedlich wechselnde Materialien an der Hausfront vorgesehen, die ein aufgelockertes Bild ergeben und das Projekt als solches deutlich aufwerten sollen.

Ein Schmuckstück soll ebenfalls der geschützte Innenhof mit großem Grünbereich werden, der zudem für die Bewohner nutzbare Gartenflächen beinhaltet. Die gleichfalls vorgesehene Tiefgarage, wo 46 Auto-Einstellplätze eingerichtet werden, trägt auch dem Umstand der allgemeinen Parkprobleme im Gebiet des „Paulusanger“ Rechnung.

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