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Das Gewerbegebiet Blumenthal.

Zechenbrache

42 Firmen bewerben sich für Blumenthal

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RECKLINGHAUSEN - Das Blumenthal-Gelände ist bei Unternehmen gefragt. Bislang liegen der Stadt nach eigenen Angaben 42 Bewerbungen von Firmen vor, die sich gerne auf der frisch sanierten ehemaligen Zechenbrache ansiedeln möchten. Auch für den historischen Lokschuppen gibt es Anfragen.

Dies berichtete Jörg Smolka vom Fachbereich Wirtschaftsförderung auf der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses. Zugleich kündigte Smolka an, dass die Stadt im April 2000 Unternehmen vorwiegend aus den präferierten Branchen Medizin-/Biotechnologie, „Moderne Medienproduktion“, Forschung/Entwicklung sowie „wissensintensive unternehmensnahe Dienstleistungen“ anmailen werde. Erst vor wenigen Wochen hatte die Stadtentwicklungsgesellschaft das drei Hektar große Gewerbegebiet an die Stadt übergeben und damit den Startschuss für die Vermarktung gesetzt. Axel Tschersich, Leiter des Fachbereichs Wirtschaftsförderung dämpfte allerdings die Hoffnungen auf allzu baldige Unternehmensansiedlungen: „Bis die ersten Firmen tatsächlich auf dem Blumenthalgelände ansässig sind, können nach Expertenmeinungen Jahre vergehen.“ Einen Pionier gibt es bereits. Die Firma Infotech betreibt bereits seit Ende 2017 ein Rechenzentrum auf dem Blumenthalgelände. 16 Mio. Euro kostete die Herrichtung des auf drei Teilflächen östlich und westlich der Herner Straße verteilten Areals. Zehn Millionen übernahmen Land und Bund. Ihren Eigenanteil von sechs Mio. Euro will die Stadt durch Grundstücksverkäufe weitgehend refinanzieren.

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