+
Eine Torwand, ein Freistoßsimulator und eine Schusshärtemaschine gehörten zu den Attraktionen beim Fußballfest im "Zwei Tore Viertel".

Zwei Tore Viertel

Fußballfest wird eine runde Sache

  • schließen

RECKLINGHAUSEN - Das Fußballfest im "Zwei Tore Viertel" wurde am Samstag eine runde Sache. Das Freibadwetter lockte zwar nicht die ganz großen Massen in die Innenstadt. Trotzdem kam das bunte Programm mit Freistoßsimulator, Schusshärtemaschine, Fußballquiz und Musik bei kleinen und großen Kickerfans gut an.

Beim Anpfiff um 11 Uhr war noch deutlich Luft nach oben. Aber danach war Altstadtmanager Jochen Sandkühler, der das bunte Treiben mit engagierten Akteuren aus dem Viertel organisiert hatte, zufrieden. Bei der Live-Auktion des Pfandhauses Schumachers war die Volksbank-Bühne vorm Schuhhaus Klauser schon dicht umlagert. Gutscheine für Torten, Sonnenbrillen, Fußball-Sitzsäcke etc. – alles Spenden von den ansässigen Kaufleuten – kamen zugunsten des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes unter den Hammer. Auch die Modenschau mit aktuellen Sommertrends, ein Fußballquiz und Musik von „Captain Twang“ und „Peals“ luden die Passanten zu einer willkommenen Einkaufspause ein.

„Schön, dass viele Händler zusätzlich eigene Aktionen wie Seh- und Hörtests oder Verlosungen anbieten“, freute sich Jochen Sandkühler. Einige Geschäfte wie der Brillen- und Kontaktlinsen-Spezialist Rottler Riehl lockten die Kunden am Samstag mit besonderen Rabattaktionen, die Boutique Gina Laura verkaufte selbst gebackenen Kuchen für den guten Zweck. Susanne Müntefering-Herrmann von Peacock-Moden verloste sogar zwei Sitzplatzkarten für ein Schalke-Heimspiel. Das Fußballfest sei eine runde Sache – für die Kunden und für das Gemeinschaftsgefühl des „Zwei Tore Viertels“.

Auch wenn der große Trubel wegen der Saunatemperaturen ausblieb: „Jeder Versuch, Menschen in die Stadt zu locken, ist wichtig“, urteilte auch Heinz Sternemann von IGA Optik Mues & Sternemann. Wie andere Kollegen bemängelte er allerdings, dass sich (wieder einmal) einige – besonders die Filialisten – nicht eingebracht haben. „Wir müssen alle an einem Strang ziehen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare