Viele Autofahrer rasen in Suderwich durch die Feldwege.
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Viele Autofahrer rasen in Suderwich durch die Feldwege.

Brenzlige Verkehrssituationen in Suderwich

Feldwege als Abkürzung: Rasende Autofahrer lassen Anwohner in Suderwich verärgert zurück

  • Ralf Wiethaup
    vonRalf Wiethaup
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Viele Autofahrer nutzen die schmalen Feldwege zwischen Quellberg, Lohweg, Suderwich und der Castroper Straße als Abkürzung. Die Anwohner sind verärgert.

  •  Viele Autofahrer nutzen die schmalen Feldwege zwischen Quellberg, Lohweg, Suderwich und der Castroper Straße als Abkürzung.
  • Mehrere Anwohner sind über viele rasenden Fahrer verärgert, die nicht selten für brenzlige Situationen sorgen.
  • Ein Poller, der im Dezember aufgestellt werden soll, könnte sie Situation für die Anwohner verbessern.

Nervtötend für die Anwohner ist die ständige Lärmbelästigung durch rasende Autofahrer, die möglichst schnell durch die Feldwege in Suderwich als Abkürzung brettern wollen. "Die rasen, was das Zeug hält. Gelegentlich kann man sich nur mit einem Sprung auf das Feld retten“, erklärt Cornelia Schröder, die mit ihren Hunden oft in den Feldern unterwegs ist.

"Eine Nachbarin ist fast angefahren worden"

Viel gefährlicher aber noch sind die vielen brenzligen Situationen: „Eine Nachbarin ist fast angefahren worden“, erzählt Cornelia Schröder, „und sie hat die Autofahrerin angezeigt. Es stellte sich heraus, dass eine Lehrerin mit Kind in dem Wagen saß, Das Verfahren ist dann eingestellt worden, weil Aussage gegen Aussage stand.“

Kerstin Stefanski und Cornelia Schröder sind nur zwei vieler betroffener Anwohner. Die eine wohnt auf dem Hohen Steinweg, die andere auf der östlich davon gelegenen Annastraße. Beide leiden unter den Autofahrern, die die Feldwege zwischen Quellberg, Lohweg, Suderwich und der Castroper Straße als Abkürzung nutzen.

Leere Flaschen lagern im Feld 

Als problematisch sieht Cornelia Schröder auch viele weggeworfene Flaschen am Wegesrand an, die zeigen, dass in der Einsamkeit der Felder Alkohol getrunken wird. Niemand außer ihr sieht sich verantwortlich, sie wegzuräumen. Messkontrollen der Stadt in den Jahren 2017 und 2018 haben immerhin das erhöhte Verkehrsaufkommen in dem Bereich bestätigt.

Eine Lösung für die Anwohner könnte ein Poller sein, dem der Verkehrsausschuss bereits am 16. Mai Grünes Licht gegeben hat. Im Dezember soll der Poller nun endlich aufgestellt werden, sagt Axel Fritz als Abteilungsleiter Straße. Er soll dafür sorgen, dass niemand mehr durch das Gebiet fährt.

Ein weiteres Verkehrsproblem tut sich an der Rietstraße auf. Ihre Sperrung sorgt derzeit für chaotische Verhältnisse in Hochlar, vor allem auf der Rottstraße.

In Gelsenkirchen hatte es ein 21-jähriger VW-Fahrer am neulich besonders eilig. Nun gibt ihm die Polizei einen fragwürdigen Titel.

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