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Auch im Südbad herrscht am Beckenrand ein Fachkräftemangel.

Bäder in Not

Rettungsschwimmer dringend gesucht

In den Recklinghäuser Bädern herrscht ein Fachkräftemangel. Kurz vor den Ferien fehlt es an Rettungsschwimmern.

Nach Schätzungen des Bundesverbandes Deutscher Schwimmmeister (BDS) fehlen bundesweit über 2500 Fachkräfte. Nach Angaben der Pressestelle im Rathaus beschäftigt die Stadt aktuell drei Badleiter, elf Fachangestellte für Bäderbetriebe und zwei Azubis in diesem Tätigkeitsfeld sowie 38 Rettungsschwimmer, von denen der Großteil auf 450 Euro Basis beschäftigt ist. Suchen würde man momentan zehn bis zwölf weitere Rettungsschwimmer. 13 Euro die Stunde verspricht der Job als Rettungsschwimmer in Diensten der Stadt. Eine mögliche Erhöhung steht im Raum. Die Voraussetzung: das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber.

Von der Schließung bedroht sei aufgrund des Personalmangels keines der Bäder, versichert die Stadt. „Es könnte in Einzelfällen vorkommen, dass bei zu großem Andrang im Freibad Süd das Hallenbad Süd nicht parallel geöffnet bleiben kann“, erklärt die Pressestelle.

Konkurrenz mit Nord- und Ostsee

Dass sich die Personalsituation in den Bädern gerade im Sommer verschärfe, liegt nach Einschätzung der Recklinghäuser DLRG daran, dass viele Rettungsschwimmer ehrenamtlich an der Nord- und Ostseeküste im Einsatz seien.

Ein Video dazu finden Sie hier.

Charlotte Köhler

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