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Was von der Rennbahn übrig blieb: Ein alter Sulky liegt von dem weithin sichtbaren Werbeturm auf der Hillerheide in Recklinghausen.

Zukunft der Hillerheide

Seit Jahren verwaist: Was tut sich auf dem Trabrennbahngelände?

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Auf dem alten Trabrennbahngelände in Recklinghausen sind längst keine Pferde mehr unterwegs. Inzwischen dominieren Bagger das Geschehen und schaffen Platz für Wohnbebauung.

  • Mitte des Sommers soll das ganze Areal baureif gemacht sein
  • Untersuchung auf Kampfmittelreste steht noch aus
  • Die Idee von einem See hat weiter Bestand

Auf dem riesigen Gelände hat derzeit Lüder Steinberg, Bauleiter der Abbruchfirma Bodo Freimuth, das Sagen. Im Bereich der ehemaligen Stallungen haben er und seine Männer bereits ganze Arbeit geleistet. Die Rauchschwalben sind verschwunden, ebenso die Ställe. Hier steht kein Stein mehr auf dem anderen. Die Schuttberge sollen auch bald abgetragen und abgefahren sein. Und auch das einstige Casino ist längst Geschichte. "Wir kommen gut voran", sagt Lüder Steinberg. Soll heißen: Mitte des Sommers soll das gesamte Trabrennbahn-Areal baureif sein.

Bauschutt wird in als Lärmschutz entlang der Autobahn eingesetzt

Als Nächstes geht es ans Tribünengebäude. Doch zunächst wird auf Schadstoffe untersucht. "In den Ställen war viel Asbest verbaut worden, in den Tribünen wird es nicht anders sein", vermutet Lüder Steinberg. Der Bauschutt, der beim Abriss entstehen wird, soll übrigens nur ein paar Meter weiter südlich eingesetzt werden - als Inhalt eines Walls, der die künftige Wohnbebauung vor dem Lärm der A2 schützen soll.

Fotostrecke: So sieht die Baustelle an der alten Trabrennbahn in Recklinghausen aus

 © Oliver Kleine
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Stadtentwicklungsgesellschaft Recklinghausen hat die Federführung

Wenn die Abrissfirma im August abgezogen, sollen die Baugenehmigungen beantragt werden, erklärt Helge Wassermann von der Stadtentwicklungsgesellschaft Recklinghausen (SER), die die Federführung übernommen hat. Obendrein werde das gesamte Areal auf Kampfmittelreste untersucht.

Ein See soll künftig an das Oval der Trabrennbahn erinnern

Der alte Zielturm, den vor allem Trabrenn-Fans gerne erhalten hätten, wird ebenfalls weichen. So wird am Ende vermutlich nur noch der See, der auf dem Oval der 1200 Meter langen Rennbahn angelegt wird, an das erinnern, was hier früher einmal war. 1,80 bis drei Meter tief soll das Gewässer werden und damit auch Möglichkeiten für Wasser-Aktivitäten bieten. 

Nur wenige Meter Luftlinie vom Trabrennbahngelände entfernt hat es in einer Shisha-Bar gebrannt. Ein anderes ehrgeiziges Projekt ist in Grullbad geplant.

Alles rund um das Thema Corona-Virus in Recklinghausen lesen Sie in unserem Ticker.

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