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Heute, am 1. April, erwartet die Sparkasse deutlich längere Schlangen vor den Bankfilialen.

Monatsbeginn in der Corona-Krise

Geduld wahren: An den Sparkassenfilialen drohen am 1. April längere Wartezeiten

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Auch der Monatsanfang ist kein Grund, die beschlossene Abstandsregelung bei der Sparkasse nicht einzuhalten. Die Sparkasse warnt: Es könnte sich stauen.

  • Sparkasse Vest erwartet am 1. April ein erhöhtes Kundenaufkommen
  • Kunden müssen sich aufgrund der Abstandsregelung auf längere Wartezeiten einstellen
  • Sparkassen-Sprecher rät, Geldabholung um wenige Tage zu verschieben

Starken Kundenandrang zum Monatsbeginn ist die Sparkasse Vest gewohnt. Viele ihrer Kunden holen dann Geld von ihrem Konto ab. Allerdings dürfte die Schlange am heutigen 1. April noch länger werden als sonst. Grund dafür ist die Abstandsregelung, die nach wie vor eingehalten werden muss.

„Wir lassen immer nur so viele Leute in die jeweilige Geschäftsstelle, wie dort Serviceplätze vorhanden sind“, erklärt Unternehmenssprecher Stefan Fokken. Mit der Einlassregulierung will die Sparkasse dafür sorgen, dass sich weder in den Geschäftsräumen noch in den SB-Bereichen große Menschenansammlungen bilden.

Kunden sollen nur kommen, wenn Angelegenheiten nicht warten können

„So reduzieren wir für unsere Kundinnen und Kunden und für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Gefahr, sich anzustecken“, betont der Unternehmenssprecher. „Daher raten wir unseren Kundinnen und Kunden eindringlich: Kommen Sie bitte nur, wenn Angelegenheiten nicht länger warten können und unbedingt persönlich erledigt werden müssen.“ 

Wenige Tage nach Monatsbeginn sei der Andrang schwächer

Für die Kunden sei es das Beste, wenige Tage nach dem Monatsanfang zu kommen, denn dann wäre der Andrang deutlich schwächer. Außerdem, so Fokken weiter, bitte der Handel ja derzeit ebenfalls aus Sicherheitsgründen seine Kunden um bargeldlose Zahlung.

Hier weist Stefan Fokken auf eine Neuerung hin. Die Begrenzung bei der kontaktlosen Zahlung mit der EC-Karte auf 25 Euro werde in den nächsten Tagen aufgehoben. Zukünftig soll ein solches Bezahlen durch das Vorhalten der Karte bei Beträgen bis 50 Euro möglich sein. Bei Kreditkarten sei dies schon seit der vergangenen Woche möglich.

Monika Swadzba wollte wie gewohnt einkaufen gehen, doch ein Wachmann verweigerte ihr den Zutritt. Eine neue Regelung stellt sie vor unüberwindbare Hürden.

Ein Innenstadt-Händler nutzt die Not der Kunden, um Umsatz zu machen. Er verkauft handelsübliches Toilettenpapier zum doppelten Preis.

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