Westfalenstraße
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Die Westfalenstraße soll nach dem Willen der Stadtverwaltung künftig keine Basisstraße mehr sein.

Verkehrsausschuss

Stadt möchte weniger Basisstraßen - FDP-Vertreter vermutet Tempo-30-Zonen dahinter

  • Alexander Spieß
    vonAlexander Spieß
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Die Stadt Recklinghausen möchte ihr sogenanntes Basisstraßennetz deutlich ausdünnen. Das wurde im letzten Verkehrsausschuss bekannt. Ein FDP-Vertreter befürchtet mehr Tempo-30-Gebote als Folge.

Nach einem Papier der Verwaltung, das im letzten Ausschuss für Verkehr, Mobilität und Tiefbau diskutiert wurde, sollen 31 Straßen im Stadtgebiet aus der Basisstraßen-Kategorie herausfallen. Darunter auch die Kemnastraße, die Lülfstraße, die König-Ludwig-Straße, Wildermannstraße, Westfalenstraße sowie der Beisinger Weg.

Jan Heinz, der für die FDP-Fraktion als sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss sitzt, vermutet hinter der Maßnahme ein Mittel, um mehr Temporeduzierungen umsetzen zu können. Denn: Auf Basisstraßen gilt Tempo 50. Die Höchstgeschwindigkeit darf auf ihnen generell nicht auf Tempo 30 gedrosselt werden. Ein Grund dafür ist, dass Basisstraßen als wichtige Verkehrsadern auch als Umleitungsstrecken bei Autobahnsperrungen dienen.

Keine automatische Tempo-Reduzierung

Aus Sicht des Technischen Beigeordneten Norbert Höving ist das Basisstraßennetz in Recklinghausen schlicht überdimensioniert. „Früher“, so Höving, „wurde die Zahl der Basisstraßen wegen der Möglichkeit von Fördergeldern hochgetrieben.“ Eine Basisstraße sei generell eine „ausbaufähige Straße“.

„Viele derzeitige Basisstraßen in unserer Stadt verdienen dieses Prädikat aber nicht“, erklärte Höving. Eine Herausnahme aus dem Basisstraßennetz führe auch nicht automatisch zu einer Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, sondern biete größere Spielräume in Bezug auf Gestaltung und Anordnung. Mehr dazu gibt‘s im ePaper.

Eine Radfahrerin hat in Recklinghausen kürzlich ein dreijähriges Kind angefahren und schwer verletzt zurückgelassen. Inzwischen hat sich die Frau bei der Polizei gemeldet.

Betonbrecher, Stahlschneider und Hydraulik-Hammer – was martialisch klingt, sind Werkzeuge für Bagger, die kürzlich an der Theodor-Körner-Straße zum Einsatz kamen. Dort wurde eine Seite der A43-Brücke abgerissen.

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