Nahe der Emscher ist eine neue Allee entstanden. Das freut (v.l.) Bürgermeister Christoph Tesche, Dezernent Norbert Höving, Baumkoordinatorin Christin Stienegerd und Ratsherr Johannes Quinkenstein.
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Nahe der Emscher ist eine neue Allee entstanden. Das freut (v.l.) Bürgermeister Christoph Tesche, Dezernent Norbert Höving, Baumkoordinatorin Christin Stienegerd und Ratsherr Johannes Quinkenstein.

Maßnahme kostet 490.000 Euro

Stadt pflanzt an mehreren Orten knapp 500 neue Bäume

  • Alexander Spieß
    vonAlexander Spieß
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Kaum ein Baum im Stadtgebiet wird ohne öffentlichen Aufschrei gefällt. Jetzt pflanzt die Stadt 492 neue Bäume.

  • Die Stadt pflanzt 492 Bäume an der Straße "In der Mährenfurt", am Hinsberg und an der Christophstraße in Speckhorn.
  • Die Bäume sollen mit der zunehmenden Dürre im Sommer besser zurechtkommen.
  • Im Frühjahr sollen zusätzlich Blühstreifen auf einer Fläche von 40.000 Quadratmeter entstehen.

Vor allem Bäume, die mit der zunehmenden Dürre im Sommer besser zurechtkommen, sollen im Stadtgebiet gepflanzt werden. Dazu gehören zum Beispiel Fichten. In der Nähe der Emscher unweit der Straße „In der Mährenfurt“ ist kürzlich zudem eine Allee aus 32 Hopfenbuchen und Feldahornen entstanden.

Baumgruppen wachsen am Hinsberg und in Stuckenbusch

Weitere größere Baumgruppen wurden an der Sport- und Freizeitwiese am Hinsberg (27) sowie auf einer Streuobstwiese an der Christophstraße in Speckhorn geplanzt.

Insgesamt lässt die Stadt in diesem Herbst 492 neue Bäume pflanzen. Hinzu kommen weitere 53 auf den acht städtischen Friedhöfen. 490.000 Euro kostet die Stadt diese Maßnahme. Dies liegt auch daran, dass die neu gesetzten Bäume mitunter aschon eine Höhe von drei bis vier metern aufweisen.

Die Bäume, die in den vergangenen Jahren gepflanzt wurden, waren zum Großteil Ersatz für gefällte Bäume. Diesmal seien rund 150 der Bäume zusätzliche Neupflanzungen.

Debatte um Klimawandel setzt Stadt unter Druck

Grund für die Neupflanzungen ist die Debatte um den Klimawandel, die auch die Stadtverwaltung unter Druck setzt. Denn kaum ein Baum wird ohne öffentlichen Aufschrei gefällt. Bürgermeister Christoph Tesche wirbt für einen nüchternen Umgang. „Wir prüfen dreimal, ob wir einen Baum fällen oder nicht. Aber es gibt Fälle, da müssen Bäume weichen." Etwa beim Bau oder Ausbau von Schulen, Kitas oder Radwegen.“ 

Im Frühjahr will die Stadt ein weiteres ökologisches Projekt angehen. Auf einer Gesamtfläche von 40.000 Quadratmetern sollen Blühstreifen entstehen. Nach Möglichkeit in jedem Stadtteil einer.

Die Fridays-for-future-Demonstranten protestieren zum weltweiten Klimastreik am 29. November in der Altstadt, um auf das aus ihrer Sicht nachlässige Klimapaket aufmerksam zu machen.

Zuletzt wurden im April 2018 5000 neue Bäume durch den Landesbetrieb Wald und Holz gepflanzt.

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