Die Coronaschutzverordnung sieht es vor, dass sich Kunden in Gaststätten in eine Liste eintragen. Im Goldstück funktioniert das digital.
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Die Coronaschutzverordnung sieht es vor, dass sich Kunden in Gaststätten in eine Liste eintragen. Im Goldstück funktioniert das digital.

Bußgelder bis 25.000 Euro möglich

Regeln missachtet: Stadt Recklinghausen verteilt zahlreiche "Corona-Knöllchen"

  • Kathrin Grochowski
    vonKathrin Grochowski
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Wer sich nicht an die Coronaschutzverordnung hält, muss mit mit einer Geld- oder sogar einer Freiheitsstrafe rechnen. Auch in Recklinghausen gab es viele Verstöße.

  • Das Ordnungsamt Recklinghausen ahndete 199 Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung.
  • Meistens handele es sich um Kontaktverbot-Verstöße.
  • Die Strafzahlung reicht von 200 bis 25.000 Euro.

So sind nach Angaben der Stadt Recklinghausen seit der im März verhängten Coronaschutzverordnung 199 Ordnungswidrigkeitsverfahren auf den Weg gebracht worden. Die Städte sollen nach Weisung der Landesregierung Bußgelder bei Verstößen verhängen.

„In den meisten Fällen handelte es sich um Verstöße gegen das Kontaktverbot“, erklärt Rathaussprecherin Anna Knopp. Eine genaue Summe, wie viel Geld in Recklinghausen durch den Einsatz des Ordnungsdienstes ins Stadtsäckel fließt, kann sie nicht nennen. 

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Recklinghausen: Spanne reicht von 200 bis 25.000 Euro

Fakt ist jedoch: Die Spanne reicht von 200 Euro, wenn sich zu Zeiten des Lockdowns mehr Personen als erlaubt in der Öffentlichkeit getroffen haben und erwischt wurden. Bis hin zu 25.000 Euro können bei Wiederholungstätern fällig werden. Im schlimmsten Fall sind sogar Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren möglich. 

158 Anzeigen in Recklinghausen müssen noch geprüft werden

Neben den bereits laufenden Ordnungswidrigkeitsverfahren gibt es nach Auskunft der Stadt Recklinghausen weitere 158 Ordnungswidrigkeitsanzeigen, die noch einer Prüfung unterzogen würden. Insofern könnten sich die Einnahmen für die Stadt Recklinghausen noch erhöhen.

Zum Vergleich: In Oer-Erkenschwick haben Ordnungsamtsmitarbeiter 35.000 Euro an „Corona-Knöllchen“ verhängt – mitunter wurden Bürger gleich mehrfach bei Verstößen erwischt. In Marl haben Ordnungshüter bislang 110 Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung geahndet.

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