Sturm in Recklinghausen
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Starke Sturmböen waren am Donnerstag auch in Recklinghausen zu spüren.

Absage am zehnten Jahrestag

Feuerwehr meldet sechs Sturmeinsätze - Mahnwache abgesagt in Recklinghausen

  • Silvia Seimetz
    vonSilvia Seimetz
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Sturmtief Klaus fegt über Recklinghausen hinweg. Die für Donnerstagnachmittag geplante Fukushima-Mahnwache fand deshalb nicht statt. Die Feuerwehr meldet einige Sturmeinsätze.

Update, 11. März, 18 Uhr: Sechs Sturm-Einsätze meldet die Feuerwehr am Donnerstagabend über den Tag verteilt in Recklinghausen. Zu größeren Schäden sei es nicht gekommen, wie ein Mitarbeiter der Wachabteilung berichtete. Dass die Festspielstadt glimpflich davon gekommen ist, zeigte sich auch auf der großflächigen Karstadt-Baustelle in der Altstadt. Ein Kranfahrer von zweien arbeitete trotz des Sturms unermüdlich weiter. Ab einer gewissen Windstärke stellt der Fahrer den Betrieb ein. Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, habe der Sturm NRW bereits um 17.27 Uhr in Richtung Osten überquert. Am Abend werden noch starke bis stürmische Böen zwischen 55 und 70 km/h erwartet.

Erstmeldung, 11. März, 14.39 Uhr: Vertreter von Linken, Grünen und SPD erinnern jedes Jahr mit einer Mahnwache an die Atomkatastrophe von Fukushima. Die Absage ausgerechnet am zehnten Jahrestag der Reaktorkatastrophe bedauern die Organisatoren sehr. „Aber es macht keinen Sinn, dass wir bei diesen Wetteraussichten auf den Marktplatz stellen und uns gegenseitig erklären, worüber wir uns einig sind“, so Erich Burmeister von den Linken.

Bild aus dem vergangenen Jahr: Vertreter von Linken, Grünen und SPD erinnerten an das Reaktorunglück in Fukushima.

Statt sich am 11. März um 17 Uhr allein mit Bannern und „Atomkraft? Nein Danke!“-Flaggen gegen den Wind zu stemmen, überlegen die Verantwortliche eine größere Veranstaltung rund um den Jahrestag des Reaktorunglücks von Tschernobyl Ende April aufzurichten. „Dann gibt es hoffentlich schon weitere Corona-Lockerungen, die Straßencafés haben geöffnet und wir erreichen mehr Menschen“ , erklärt der Linken-Politiker aus Recklinghausen.

Aufklären über Risiken der Atomkraft

Denn Aufklärung über die Atomkraft und die Folgen der Reaktorunglücke sei nach wie vor erforderlich, da weltweit immer noch neue Atomkraftwerke ans Netz gingen und die Risiken der Kernenergie wieder vermehrt verdrängt würden.

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