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Unter schwerem Atemschutz gingen die Einsatzkräfte gegen die Flammen vor.

Südbahnhof

Feuerwehr muss wieder Lauben löschen

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  • Hermann Böckmann
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RECKLINGHAUSEN. - Eine Serie von Bränden beschäftigt die Feuerwehr und die Polizei. Am Dienstagnachmittag standen am Südbahnhof abermals Lauben in Flammen, brannte in der Nähe Unterholz auf einer Fläche von 100 Quadratmetern.

40 Feuerwehrleute waren am Dienstag ab 16.50 Uhr im Einsatz. Sie hatten das Feuer bald unter Kontrolle. Feuerwehrsprecher Christian Schell glaubt nicht, dass der Flächenbrand durch Funkenflug verursacht wurde: "Dafür ist es einfach zu windstill."

Drei weitere Brände hielten die Feuerwehr bereits am Montagabend in Atem. So wurden die Einsatzkräfte zunächst wegen eines Flächenbrandes am Südbahnhof alarmiert. Zumindest in zwei Fällen scheint Brandstiftung wahrscheinlich

Innerhalb einer Stunde war das Feuer durch Kräfte der Hauptfeuer- und Rettungswache gelöscht. Doch lief bereits während des Einsatzes gegen 20.20 Uhr eine weitere Brandmeldung auf der Leitstelle ein. Gegenüber den Bahnsteigen des Süder Bahnhofes stand eine Gartenlaube in Flammen. Deshalb wurde zusätzlich der Löschzug Süd alarmiert.

Bei der Erkundung des Brandortes stellten die Einsatzkräfte fest, dass es auch in in einem 15 Meter entfernten, nicht mehr bewohnten mehrgeschossigen Anbau, zu einem Feuer gekommen war. Der Einsatzleiter forderte umgehend weitere Einsatzkräfte an. Die Löschzüge Hochlar und Ost rückten an und beide Brände wurden durch mehrere Trupps unter Atemschutz gelöscht. An der Gartenlaube konnte eine Ausbreitung der Flammen auf eine benachbarte Garage mitsamt Dieseltank sowie das benachbarte, bewohnte Wohnhaus verhindert werden. Einer der Bewohner hatte noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte eigene Löschversuche unternommen sowie diverse Gasflaschen aus der Garage geholt.

Zwei Stunden dauerte es, bis der Brand im Anbau unter Kontrolle war. Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung, musste eine längere Schlauchstrecke aufgebaut werden. Hierdurch kam es im Bereich rund um den Südbahnhof in Hochlarmark zu größeren Verkehrsbehinderungen. Gegen 22.45 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Im Einsatz befanden sich die Löschzüge Feuer- und Rettungswache, Süd, Ost, Hochlar sowie der Rettungsdienst mit insgesamt 55 Einsatzkräften. Der Löschzug Altstadt sicherte während der drei Einsätze den Grundschutz für das restliche Stadtgebiet. Funkenflug als mögliche Brandursache für die Feuer in der Gartenlaube und dem Anbau schloss die Feuerwehr aus. Es scheint wahrscheinlich, dass die Feuer gezielt gelegt wurden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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