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Seit bereits anderthalb Jahren lebt ein neuer Steppenfuchs im Tierpark. Um welchen Fuchs es sich bei dem hier abgebildeten handelt, ist unklar.

Neuankömmling wurde verheimlicht

Tierpark hat seit anderthalb Jahren neuen Steppenfuchs, doch kaum einer wusste davon

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Der Tierpark hat seit anderthalb Jahren einen neuen Steppenfuchs. Nur wusste bislang niemand davon.

Mit den Namen Findus und Foxi waren die zwei Steppenfüchse des Tierparks nicht nur ein allseits bekanntes Gespann, sondern namentlich auch gut zu merken. In einer städtischen Pressemitteilung zum Besuch zweier Weibchen aus Zuchtgründen am Montag heißen die beiden Füchse aber plötzlich nicht mehr Findus und Foxi, sondern Findus und Rudolf.

Tierparkleiter Stefan Klinger klärt auf: Fuchs Foxi ist im für einen Steppenfuchs hohen Alter von zehn Jahren verstorben. Daraufhin hat der Jungsfuchs Rudolf seinen Platz eingenommen. Allerdings ist der Tod Foxis nicht erst wenige Tage oder Wochen, sondern bereits anderthalb Jahre her. Im Sommer 2018 segnete er das Zeitliche. Die Anschaffung von Rudolf aus Saarbrücken erfolgte schnell und diskret durch den Förderverein. Die Öffentlichkeit erfuhr davon nichts.

Warum erfuhr die Öffentlichkeit nichts von Foxis Tod?

Die Frage, die sich nun stellt ist: Warum wurde Foxis Tod und der Einzug des neuen Fuchses nicht öffentlich kommuniziert? Wollte man eine politische Diskussion vermeiden?

Noch im November 2019 verschickte die Stadt eine Pressemitteilung, in der sie verkündete, dass „Findus und Foxi“ ihr neues Gehege bezogen hätten. Allerdings war es bereits Rudolf, der in der neuen Behausung lebte. Die Pressestelle im Rathaus spricht von einem "Versehen".

"Kein Tamtam um verstorbene Tiere"

Die zurückhaltende Informationspolitik in Sachen Rudolf kommentiert Klinger so: „Wir haben bei vielen anderen Tieren auch kein Tamtam gemacht.“ Ein politischer Beschluss sei für den Kauf des neuen Fuchses nicht nötig gewesen.

Kürzlich gab es eine weitere traurige Nachricht aus dem Tierpark: Girgentana-Ziegenbock "Titus" ist tot. Hinsichtlich der Todesursache gibt es einen schlimmen Verdacht.

Im Sommer und Herbst hatte ein Pfau in Berghausen und Suderwich für Aufsehen, aber auch für Ärger gesorgt. Jetzt ist "Paule" gewissermaßen hinter Schloss und Riegel.

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