Auf dem Gelände der Trabrennbahn wird künftig viel passieren.
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Auf dem Gelände der Trabrennbahn wird künftig viel passieren.

Ehemalige Rennbahn wird zum Wohnviertel

Trabrennbahn: Pläne werden 30 Tage lang öffentlich ausgelegt - das soll auf dem Areal entstehen

  • Ralf Wiethaup
    vonRalf Wiethaup
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Bürger können sich bald selbst ein Bild davon machen, was genau auf dem Areal der ehemaligen Trabrennbahn geplant ist.

  • Rat hat beschlossen, Flächennutzungsplan auf den Weg zu bringen
  • Voraussetzung dafür ist die Beteiligung der Öffentlichkeit
  • Trabrennbahn-Pläne werden deshalb öffentlich ausgelegt

Das Projekt "Wohnen am See" an der Trabrennbahn schreitet voran. Auf dem Areal wird kräftig gerodet und abgerissen und auch auf der bürokratischen Ebene tut sich das Notwendige. So hat der Rat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die Änderung des Flächennutzungsplans in diesem Bereich auf den Weg zu bringen.

Weil das bekannt nicht ohne die Beteiligung der Öffentlichkeit geht, werden die Pläne demnächst für 30 Tage offen ausgelegt. So kann sich jeder Bürger selbst ein Bild davon machen, was künftig auf dem Gelände passieren soll. 

Termin für Offenlegung wird noch bekannt gegeben

Der Termin für die Offenlegung wird noch festgelegt. Dabei hat sich an den Vorgaben nichts Grundsätzliches geändert. Geplant sind weiterhin:

• Die Form der ehemaligen Trabrennbahn bleibt als markanter „Fußabdruck“ in Form des neuen Sees bestehen und prägt die räumliche Grundform des neuen Quartiers maßgeblich. 

• Die umliegenden Stadtquartiere werden durch die Weiterführung vorhandener und neuer Wege mit dem neuen Quartier verwoben und ergänzt. 

• Das bestehende Stadtteilzentrum von Hillerheide (vornehmlich Heidestraße und Gertrudisplatz) wird über eine Abfolge von Plätzen in das neue Quartier erweitert. Das soll auch durch ein „Sondergebiet“ an der Blitzkuhlenstraße geschehen, in dem ein Discounter oder Ähnliches angesiedelt werden kann. 

• Der südliche Teil des Plangebietes soll ein grüner Park werden.

• Die bauliche Dichte findet eine Konzentration entlang des Seeufers und im nördlichen Gebietsabschnitt zwischen See und Blitzkuhlenstraße. 

• Die industrielle Nutzung südlich der Blitzkuhlenstraße soll in eine wohnverträgliche gewerbliche Nutzung überführt werden. 

• Eine Schul-/Kita-Nutzung ist im östlichen Bereich des Planbereichs vorgesehen.

Info: Mit wenigen Klicks können sich interessierte Bürger auf der Seite www.isek-hillerheide.de zum Beispiel auf dem Laufenden halten, was sich auf dem Areal der Trabrennbahn tut.

Auch an der Breiten Straße ist ein größeres Bauprojekt geplant. Die Immobilie an der Ecke zum August-Strunk-Weg soll zugunsten eines modernen Neubaus abgerissen werden. Die künftige Radstation am Hauptbahnhof in Recklinghausen wird um einiges teurer als geplant. Dafür gibt es mehrere Gründe. Die Verkaufsfläche zweier Filialen des künftigen Einkaufszentrums an der Herner Straße soll verkleinert werden.

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