Ulle Bowski mit seinen 1000 Marken.
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Wie alles begann: Ulle Bowski mit seinen 1000 Marken.

Ausstellungsraum an der Münsterstraße

Ulle Bowski plant (Kino-)Film über die 1000-Marken-Bude

  • Ralf Wiethaup
    vonRalf Wiethaup
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Ulle Bowski plant einen Film über die „1000-Marken-Bude“. Der Ausstellungsraum mit Mitwirkenden aus dem Bereich Kunst und Kultur an der Münsterstraße ist längst zu einer Institution geworden.

Ulle Bowski, gelernter Mediengestalter für Bild und Ton, möchte die dreijährige Geschichte der 1000-Marken-Bude in einem anderthalbstündigen Film erzählen. Cineastische Erfahrungen hat er durchaus. Diverse Filme hat er produziert, so der „Der Deal“ mit Robert Lauf im Jahre 2006, oder „Kult A“ sowie „Im Zeichen des A“ oder eben das Roadmovie „Von Null auf Nix“ über seine Pilgerwanderung nach Santiago de Compostela.

Die Anfänge der 1000-Marken-Bude reichen zurück ins Jahr 2017, als die Marken-Idee in den Artemis-Werkstätten von Judith Hupel und Ulrike Speckmann reifte und sich schließlich zu einer festen Größe der freien Kunst- und Kulturszene entwickelte. Angeregt und unterstützt von Immobilienmakler Christian Seegelken, ergab sich ein erster Kontakt auf der Breiten Straße. Binnen weniger Tage wurde aus dem leeren Ladenlokal ein Ausstellungsraum.

Stadt Recklinghausen mietet Leerstand 2018 an

2018 wurde der Leerstand schließlich von der Stadt Recklinghausen angemietet, um dort die Verbraucherzentrale unterzubringen. Erneut kam Christian Seegelken auf Ulle Bowski zu und zeigte ihm Leerstände in der Krim, genauer auf der Münsterstraße. Zwischen Eckstein und Drübbelken, direkt neben dem Buchladen Musial. Quasi wie geschaffen für Kunst und Kultur. Der Besitzer des Leerstandes, Lars Richter, gab sich offen, und am 5. Mai 2018 eröffnete Bürgermeister Christoph Tesche die 1000-Marken-Bude an der Münsterstraße 13, wo sie bis heute verblieben ist.

Und es ist an dieser Stelle geradezu unmöglich, all’ diejenigen zu erwähnen, die in der Folge die Geschichte dieses besonderen Kulturorts mitgeschrieben haben. Sicher ist, dass viele von den nichtgenannten Mitspielern einen kleinen, aber feinen Platz im Film einnehmen werden, der möglicherweise zum Jahreswechsel online gestellt wird und vielleicht auch im Kino gezeigt werden könnte, wenn irgendwann wieder die Möglichkeit dazu bestehen wird. Einen ausführlicheren Bericht gibt‘s im E-Paper.

Info: Wer nicht so lange warten will, der sollte auf Youtube oder bei Facebook unter „Ulle Bowski“ oder „1000 Marken Recklinghausen“ reinschauen, wo täglich neue Ausschnitte von vergangenen Ereignissen in bewegten Bildern zu sehen sind.

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