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Mit Mundschutz haben die Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums am Unterricht teilgenommen.

Schulbetrieb in der Corona-Pandemie

So verlief der erste Schultag in der Corona-Pandemie an den Schulen in Recklinghausen 

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Nach rund fünf Wochen Zwangspause wurde der Schulbetrieb am Donnerstag zum Teil wieder aufgenommen. Unter besonderen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, versteht sich.

  • Für Abschlussklassen ist am Donnerstag, 23. April, der Schulbetrieb wieder angelaufen
  • Lehrer und Schüler haben Abstands- und Hygieneregeln zufriedenstellend befolgt
  • Klassen wurden auf mehrere Räume aufgeteilt

Die Bereitschaft der Schüler, die Schule nach rund fünf Wochen am Donnerstag wieder aufzusuchen, war ganz unterschiedlich, zumal der Schulbesuch für die Abiturienten nur ein Angebot, für Haupt-, Real- und Gesamtschulen hingegen verpflichtend ist.

Einen einzigen Schüler hat Michael Rembiak, Schulleiter des Petrinum, am Donnerstag in seinem Latein-Grundkurs betreut. „Drei weitere Abiturienten bereiten sich zu Hause vor. Dafür habe ich großes Verständnis“, sagt Rembiak. Diese Schüler werden mit entsprechenden Infos versorgt.

140 Schüler besuchten Gesamtschule in Recklinghausen

„Es läuft alles, bis auf ein paar Kleinigkeiten“, berichtet Michael Neckenig, Leiter der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule. Dort haben neben den Abiturienten auch 99 Schülerinnen und Schüler der Zehner-Klassen wieder Unterricht. Insgesamt sind Donnerstag rund 140 Schüler vor Ort gewesen.

Auf den Tag X hat sich die Schule engagiert vorbereitet. In den Osterferien haben die Technik-Lehrer 60 Plexiglas-Aufsteller zum Spuckschutz für die Lehrerpulte hergestellt. Acht Lehrerinnen haben 333 Mundschutzmasken für das Lehrpersonal genäht. Aus Tageslichtschreiber-Folie wurden Gesichts-Visiere gebaut.

Realschule in Recklinghausen unterrichtet Schüler zeitversetzt

Die Otto-Burrmeister-Realschule hatte sich dazu entschieden, die Klassen aus Sicherheitsgründen zeitversetzt pausieren lassen. Auf die Toiletten kamen die Schüler nur einzeln, wie Schulleiter Lars Trzecinski erläuterte: „Bis auf eine Schülerin sind auch alle erschienen. Diese hatten darum geben, nicht kommen zu müssen, weil ihr Vater vor einer Herz-OP steht. Dem Wunsch haben wir natürlich entsprochen. Sie wird online unterstützt.“ 

In Bildern: So sieht der Schulbetrieb am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium aus

Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist.
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist. © Philippos Tsolakidis
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist.
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist. © Philippos Tsolakidis
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist.
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist. © Philippos Tsolakidis
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist.
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist. © Philippos Tsolakidis
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist.
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist. © Philippos Tsolakidis
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist.
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist. © Philippos Tsolakidis
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist.
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist. © Philippos Tsolakidis
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist.
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist. © Philippos Tsolakidis
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist.
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist. © Philippos Tsolakidis
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist.
Schüler und Lehrer, die das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in diesen Tagen betreten, merken gleich, dass der Schulbetrieb alles andere als normal ist. © Philippos Tsolakidis

Alle Schulen beriefen sich auf eine gute Vorbereitung – „und auch die Zusammenarbeit mit der Stadt ist sehr konstruktiv verlaufen“, wie Schulleiter Thomas Janssen von der Wasserbankschule, der letzten verbliebenen Hauptschule der Stadt, betonte. Grundsätzlich sei die Disziplin der Schüler gut gewesen, und das galt auch für die Pausen. 

Einen ausführlicheren Bericht lesen Sie am Freitag, 24. April, in unserer E-Paper-Ausgabe.

Das öffentliche Leben nimmt wieder Fahrt auf. Hier sind die Entwicklungen in Recklinghausen in Bezug auf die Corona-Pandemie im Überblick zusammengefasst.

Ab Montag dürften auch Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern unter Auflagen öffnen. Doch die Sinn-Filiale spricht sich dagegen aus.

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