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Eine Seniorin in Hochlarmark hat ihr Erspartes an Betrüger verloren.

Betrugsfall in Hochlarmark

Vermeintliche Handwerker bestehlen Seniorin um mehrere tausend Euro Bargeld

Sie boten einer Seniorin an, Arbeiten am Dach eines Hauses zu erledigen. Als die vermeintlichen Handwerker weg waren, fehlte auch eine hohe Geldsumme.

  • Vermeintliche Handwerker haben Bewohnerin hohe Geldsumme gestohlen
  • Männer gaben an, Dacharbeiten durchführen zu wollen
  • Polizei warnt vor derartigen Tricks

Zwei bislang unbekannte Männer haben einer Seniorin aus Hochlarmark bereits am Mittwoch mehrere tausend Euro gestohlen. Nach Angaben von Polizeisprecherin Ramona Hörst haben sich die zwei Männer unter dem Vorwand Dacharbeiten durchzuführen und die Regenrinnen reinigen zu wollen, Zutritt zu der Wohnung verschafft.

Nachdem der eine Mann losging, um die angeblichen Arbeiten durchzuführen, blieb der zweite bei der Bewohnerin und verwickelte sie in ein Gespräch. Die Bewohnerin wurde auch dann nicht stutzig, als sie dann eine Geldsumme von mehreren hundert Euro bezahlen sollte.

Betrüger entdeckte Versteck zu den Wertsachen

Nach der Zahlung habe der Mann die Bewohnerin noch eine Weile abgelenkt, als sich der zweite Mann dann im Haus aufhielt. Dabei habe er offenbar das Versteck zu den Wertsachen entdeckt und die Beute eingesteckt. Dann verschwanden die Männer.

Erst im Anschluss stellte die Bewohnerin fest, dass ihr mehrere tausend Euro Bargeld fehlten. Die Betrogene stellte erst am Freitag eine Strafanzeige bei der Polizei.

Männer werden als 1,70 Meter groß beschrieben

Sie beschreibt die Männer wie folgt: Der erste Tatverdächtige war ca. 40 bis 50 Jahre alt, leicht korpulent und etwa 1,70 m groß, der andere war etwa 20 bis 30 Jahre alt und ebenso etwa 1,70 m groß. Zeugen, di etwas von diesem oder einem ähnlichen Vorfall mitbekommen haben und Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich zu melden unter der Tel. 0800 2361 111.

Die Polizei warnt in diesem Zuge ein weiteres Mal vor den Tricks der Betrüger. Viele hätten es unter einem Vorwand darauf abgesehen, in die Wohnung der Opfer zu gelangen, um dort nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertsachen zu suchen. 

Betrüger geben sich als Hilfsbedürftige oder Polizisten aus

Wie die Polizeisprecherin weiter mitteilte, geben sie sich dabei oftmals als Hilfsbedürftige, Handwerker, Mitarbeiter der Stadtwerke oder auch als Amtsperson, beispielsweise als Polizist aus.

Sie rät den Bürgern, nur die Handwerker in die Wohnung zu lassen, die sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Im Zweifel rät die Polizei, den Notruf zu wählen. Weitere Infos gibt es unter diesem Link.

Die Coronakrise nutzen offensichtlich auch wieder zahlreiche Betrüger für ihre Tricks und Maschen. In der Region gab es bereits zahlreiche Betrügereien, vor denen die Polizei aktuell warnt.

32 Millionen Schmuggelzigaretten - das sind rund 160.000 Zigarettenstangen sollen aus Osteuropa geschmuggelt worden sein. Um ihren Vertrieb soll sich ein 51-jähriger Hertener gekümmert haben.

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