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Noch stehen die rot-weißen Baken: Am Tag vor Heiligabend soll die Baustelle an der Brücke am Westerholter Weg abgeräumt sein.

Westerholter Weg

Brücke wird wieder freigegeben

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RECKLINGHAUSEN - Die Autofahrer wird's freuen: Am Mittwoch, 23. Dezember, wird die Baustelle an der Brücke, die am Westerholter Weg über den A43-Zubringer führt, abgeräumt. Dort liefen seit Ende Juli aufwendige Sanierungsarbeiten.

Die Arbeiten haben deutlich länger gedauert als ursprünglich geplant. In den vergangenen fünf Monaten hat der Landesbetrieb Straßen.NRW die Fahrbahn, den kombinierten Fuß- und Radweg und die Geländer erneuern lassen. Eigentlich sollte die Brücke kurz vor der Kreuzung mit der Bockholter Straße schon Ende Oktober wieder freigegeben werden. Während der gesamten Bauphase hatten sich die Autofahrer über eine Fahrspur zu drängen. Eine Ampel regelte den Verkehr – und stellte die Nerven der Wartenden täglich aufs Neue auf die Geduldsprobe.

Grund für die Verzögerung: In gut einem Meter Tiefe war die beauftragte Baufirma auf Versorgungsleitungen gestoßen, von denen der Landesbetrieb keine Ahnung hatte. Das Problem: Die Pfosten für die neuen Schutzplanken hätten genau dort auf 1,20 Meter in den Boden gerammt werden müssen. So wurde nun auf die Pfosten komplett verzichtet und stattdessen auf einer Länge von 100 Metern ein Fundament für die Schutzplanke gesetzt. „Das Fundament ist nur 40 Zentimeter im Boden“, erklärt Oliver Gnatowski, der für die Baustelle zuständige Mitarbeiter des Landesbetriebs. „Aber das hat uns rund fünf Wochen mehr Bauzeit eingebracht.“ Zudem hätten weitere „Kleinigkeiten“, so Gnatowski, aufgehalten – wie etwa regnerisches Wetter und Kanten an den Übergängen von alter zu neuer Fahrbahn.

Besonders zeitintensiv, aber eingeplant, war die komplette Erneuerung der Fahrbahn. Der Landesbetrieb rechnet mit Mehrkosten von zehn Prozent. So fallen voraussichtlich rund 950.000 Euro an. Die Rechnung zahlt der Bund.

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