Dem Pferd scheinen die paar Sonnenstunden, die es im Januar gab, gefallen zu haben.
+
Dem Pferd scheinen die paar Sonnenstunden, die es im Januar gab, gefallen zu haben.

Wetterstation am Marie-Curie-Gymnasium

Schüler werten aus: So war das Wetter in Recklinghausen im Januar im Jahresvergleich

Der Januar in Recklinghausen war nach einer Auswertung des MCG viel zu warm und zu trocken. Die Daten im Überblick:

  • Laut der Wetter-AG des MCG war der Januar in Recklinghausen wettertechnisch zu warm, zu trocken und zu niederschlagsarm
  • Höchsttemperatur lag bei 13,6 Grad Celsius, die niedrigste bei -4,5 Grad Celsius.
  • Damit war der Monat Januar der zweitwärmste seit 1990

Wettertechnisch hat der Jahresanfang hat die Erwartungen der Schüler der Wetter-AG des Marie-Curie-Gymnasiums keineswegs übertroffen, sondern eher getrübt. Der Januar war in Recklinghausen zu warm, zu trocken und brachte zu wenig Sonne mit sich.

Höchsttempertur am 15. Januar in Recklinghausen gemessen

Mit einer Höchsttemperatur von 13,6 Grad Celcius war der 15. Januar der wärmste Tag des Monats. Die niedrigste Temperatur wurde direkt am Neujahrsmorgen mit -4,6 Grad Celcius gemessen. Damit war der Januar seit 1990 der zweitwärmste.

Die Wetterdaten für den Monat Januar auf einem Blick.

Die durchschnittliche Höchsttemperatur am Tag lag bei 7,9°C und damit deutlich über dem vom DWD für die Station Essen ermittelten Wert von 5,1°C. Die niedrigste Temperatur in den Nachtstunden lag im Durchschnitt bei 3,8°C, was im Vergleich auch deutlich zu warm war. 

Die Sonne schien im Januar nur 35 Stunden und hat damit ihr Soll von nur 62 Prozent erfüllt. Auch geregnet hat es nicht genug. An den 27 Regentagen gab es nur 54,6 Millimeter Regen. Durchschnittlich sollten im Januar 85 Millimeter Niederschlag fallen.

Statt acht Schneetagen gab es nicht einen in Recklinghausen

Ebenso sollte es im Januar durchschnittlich elf Frosttage und acht Schneetage geben. Stattdessen bescherte uns der Jahresanfang nur sechs Frosttage (Tage mit Tiefsttemperatur unter 0°C) und die Bürger hatten keinen Tag Schnee zu fegen.

Dass es sowohl zu wenige Sonnenstrahlen als auch zu wenig Regen gab, finden die Schüler der Wetter-AG nicht ungewöhnlich. Im Betrachtungszeitraum sei dies schon häufiger vorgekommen. Außergewöhnlich ist allerdings, dass es zuletzt immer wieder viele zu trockene Monate gab. Demnach waren seit dem Februar 2018 insgesamt 20 von 23 Monate zu trocken.

Im Museum "Strom und Leben" ist beim Lichterfest am Samstag (8.2) einiges los. Neben einem freien Eintritt in die Ausstellung gibt es weitere Highlights.

Von Mai bis zum 13. Juni 2020 finden wieder die Ruhrfestspiele in Recklinghausen statt. 730 Künstlerinnen und Künstler aus 20 verschiedenen Ländern sind dabei. Hier sind alle wichtigen Termine.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Kommunalwahl in Waltrop: Das sind die Bewerber/innen für das Bürgermeisteramt
Kommunalwahl in Waltrop: Das sind die Bewerber/innen für das Bürgermeisteramt
Antrag auf Bürgschaft von Schalke 04 stößt auf heftige Kritik von Ex-Innenminister: „Die Steuerzahler sollten auf keinen Fall...“
Antrag auf Bürgschaft von Schalke 04 stößt auf heftige Kritik von Ex-Innenminister: „Die Steuerzahler sollten auf keinen Fall ...“
"Tammy" - Ein Tagebuch zur Selbstfindung
"Tammy" - Ein Tagebuch zur Selbstfindung
Aus heiterem Himmel: Mann tritt Bekannten und fährt wieder davon
Aus heiterem Himmel: Mann tritt Bekannten und fährt wieder davon
Heller Komet am Himmel: Astrophysiker erklärt, warum "Neowise" so besonders ist
Heller Komet am Himmel: Astrophysiker erklärt, warum "Neowise" so besonders ist

Kommentare