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Die Fahrer, die in diesem Fahrzeug saßen, hatten einen wahren Schutzengel.

Unglück auf der Friedrich-Ebert-Straße

Stahlstange durchbohrt Autoscheibe: Schon im Februar kam es beinahe zu einem Unglück

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Einen Schutzengel hatten zwei Auto-Insassen, die beinahe von einem Unglück erfasst worden wären. Bereits im Februar gab es an der gleichen Stelle einen ähnlichen Fall.

Update, 29. August: Der gestrige Vorfall, bei dem die Windschutzscheibe eines Autos von einer Stahlstange durchbohrt wurde, war nicht der erste, der sich an der Friedrich-Ebert-Straße ereignete: 

Thomas Wieck hatte an dieser Stelle Ende Februar ein ähnliches Erlebnis: Er durchfuhr die Autobahnbrücke, als urplötzlich ein großer Gegenstand vor ihm auf die Straße fiel. „Wenn ich nur ein wenig schneller gewesen wäre, hätte es mich erwischt. Ich hätte keine Möglichkeit gehabt zu reagieren", sagt er heute.

Der Autofahrer blieb mit seinem Wagen stehen und stellte fest, dass es ein großer Besenkopf war, der da durch die Brücke fast auf ihn gefallen war. Der zuständige Bauleiter versicherte ihm, dass so etwas nicht mehr vorkommen würde. Jetzt weiß ich: Das stimmt nicht", so Wiek. Der Schreck wirkte bei dem Stuckenbuscher noch lange nach.

Im Februar wurde ein Autofahrer an der Friedrich-Ebert-Straße beinahe von einem herunterfallenden Besenkopf getroffen.

Erstmeldung, 28. August:

Verkehrsbedingt kam ein 27-jähriger Autofahrer am Montag um 10 Uhr auf der Friedrich-Ebert-Straße/ Ecke Rottstraße unterhalb einer Autobahnbrücke der A43 zum Stehen. Als er losfahren wollte, durchschlug plötzlich und ohne Vorwarnung eine Stahlstange die Windschutzscheibe des Wagens und blieb im Armaturenbrett stecken, wie die Polizei mitteilte.

Wie durch ein Wunder blieben die beiden Insassen, der Fahrer aus Haltern am See und eine 63-jährige Beifahrerin aus Herten körperlich unverletzt. "Die beiden Insassen kamen allerdings mit einem gehörigen Schreck davon. In ihrem Unglück stand das Auto dann zufälligerweise doch so gut, dass sie in der Tat großes Glück hatten", sagte Polizeisprecherin Ramona Hörst.

Polizei Recklinghausen geht von Unglück aus

Oben auf der Brücke waren mehrere Arbeiter im Zuge des A43-Ausbaus beschäftigt. Eine der Stahlstangen, die nebeneinander auf der Brücke lagerten, fiel zwischen den Fahrbahnen durch einen Spalt von der Brücke herunter und bohrte sich durch die Windschutzscheibe des Autos. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von einem Unglück aus. Das Fachkommissariat prüft derweil das weitere Vorgehen.

Nach einem Unfall am Bahnhof hat ein Autofahrer eine schwerverletzte 17-Jährige zurückgelassen. Ein Unfall in einem Recklinghäuser Kreisverkehr endete mit einem Krankenhausaufenthalt.

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