Mollbeck

Ausflugslokal soll im Mai 2017 eröffnen

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RECKLINGHAUSEN - In den Bau eines neuen Ausflugslokals an der Mollbeck als Ersatz für das abgebrannte Naturfreundehaus kommt Bewegung: Der federführende Recklinghäuser Architekt Franz-Jörg Feja stellte jetzt die Pläne im städtischen Ausschuss für Gebäudewirtschaft vor.

Geplant ist ein leichter, transparenter Holzbau im Stile eines modernen Strandpavillons. Bei der Realisierung folgt Feja einem ehrgeizigen Zeitplan, den die Stadt vorgegeben hat, „weil wir den jungen Gastronomen zum Start eine komplette Sommersaison ermöglichen wollen“, wie Kämmerer Ekkehard Grunwald erklärte. Rund 900.000 Euro zahlt die Versicherung für das im September 2014 völlig zerstörte Naturfreundehaus. Circa 120.000 Euro investiert die Stadt zudem in die Gestaltung des Außengeländes.

Das neue Ausflugslokal, ein rundum verglastes Holzhaus mit Pultdach, bietet in seinem 200 Quadratmeter großen Gastraum Platz für 130 bis 150 Gäste (je nach Möblierung). Der Eingang wird in die Mitte des Gebäudes gelegt, sodass der Gastraum problemlos für Gesellschaften zu teilen ist. Die Detailpläne entstehen in enger Abstimmung zwischen dem Architekten, der Stadt und den Pächtern Christian Rodewald und Timo Schmitz, zwei jungen Gastronomen aus dem Ruhrgebiet, die an der Mollbeck den Sprung in die Selbstständigkeit wagen.

Für die Außen-Gastronomie werden entlang der Westseite zwei Holzdecks mit Blick auf das Wäldchen gebaut. Im Süden „dockt“ das neue Lokal an das Freibad an. Wie das baulich und logistisch gelöst werden soll, ist noch nicht ganz geklärt. Fest steht bislang nur, dass es an dieser Stelle ein gastronomisches Angebot für die Freibadbesucher geben wird. Baustart für das neue Ausflugslokal ist im September, die Fertigstellung ist für April und die Eröffnung für Mai 2017 anvisiert.

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