Eine Friedhofsleuchte steht auf einer Wiese.
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Die Gebühren werden einmal mehr angehoben.

Gebührenerhöhung

Sterben wird in Recklinghausen wieder ein wenig teurer

  • Alexander Spieß
    vonAlexander Spieß
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Alles wird teurer, heißt es angeblich: Für das Sterben gilt das in Recklinghausen ganz sicher. Die Stadt erhöht die Friedhofsgebühren ab Januar um durchschnittlich 2,46 Prozent.

Ähnlich wie bei den Abfallgebühren, die wie berichtet um 3,51 Prozent steigen, spielen hierbei nach Angaben der Stadtverwaltung steigende Personalkosten eine wesentliche Rolle. 142.000 Euro seien an Mehraufwendungen für die Mitarbeiter nötig – vor allem wegen des neuen Tarifabschlusses für Beschäftigte im Öffentlichen Dienst. Insgesamt erhöhe sich der Mehrbedarf im Friedhofswesen um 146.000 Euro auf insgesamt 2,87 Millionen Euro.

Konkret schlägt sich die Gebührenerhöhung auf den acht städtischen Friedhöfen wie folgt nieder: Für ein Reihengrab mit Sarg werden ab Januar bei 25-jähriger Nutzungsdauer 1727,75 Euro fällig. Das sind rund 42 Euro mehr als noch in diesem Jahr. Ein Wahlgrab mit Sarg kostet im kommenden Jahr pro Grabstelle 2890,50 Euro. Hier liegt der Preisunterschied bei etwa 70 Euro.

Die mit Abstand meisten Bestattungen auf den kommunalen Friedhöfen in Recklinghausen sind mittlerweile Urnenbeisetzungen. Ihr Anteil ist in den vergangenen Jahren ständig gestiegen. Im Vorjahr lag er bei 62 Prozent. Zum Vergleich: 1990 machten Urnenbeisetzungen nur fünf Prozent aller Bestattungen auf den städtischen Friedhöfen in Recklinghausen aus.

Die Gebühr für ein Urnenreihengrab mit 25-jähriger Nutzungsdauer liegt ab Januar bei 1428,75 Euro – etwa 35 Euro mehr als noch in diesem Jahr. Für eine Urnenkammer in einem Kolumbarium werden bei 25-jähriger Nutzungsdauer im kommenden Jahr 3023,50 Euro fällig – 75 Euro mehr als bislang.

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