Verkehrsknotenpunkt: Der 1998 eingeweihte Busbahnhof und sein Umfeld sollen überplant werden.
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Verkehrsknotenpunkt: Der 1998 eingeweihte Busbahnhof und sein Umfeld sollen überplant werden.

Verkehr

Busbahnhof soll überplant werden

  • vonHermann Böckmann
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RECKLINGHAUSEN - Rund um den Busbahnhof ist die Situation für Fußgänger und Radfahrer nicht immer optimal. Axel Fritz, Abteilungsleiter Straße in Diensten der Stadt, hat jetzt einen Masterplan vorgelegt, der eine Überplanung des ÖPNV-Drehkreuzes vorsieht. Geschätzte Kosten: zwei Millionen Euro.

Vorgestellt hat Fritz seine Ideen zuerst in der „Kommission Busbahnhof“, die Bürgermeister Christoph Tesche im vergangenen Jahr aus der Taufe gehoben hatte. Zuvor waren immer wieder öffentliche Debatten über die Sicherheit am Europaplatz hochgekocht. „Bei uns ist der Masterplan auf Begeisterung gestoßen“, meldet Grünen-Chef Holger Freitag. Das Konzept sieht vor, in fünf Bauabschnitten die Situation zu verbessern. „Dazu gehört zum Beispiel eine Neuordnung der Taxi-Stellplätze, eine veränderte Verkehrsführung für Radfahrer unter der Kunibertibrücke oder die Optimierung der Ampelanlage am Europaplatz“, erklärt Freitag.

Spektakulärste Maßnahme, die die Stadtverwaltung vorschlägt, ist der Bau eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Springstraße/Martinistraße. Auch sieht der Masterplan drei neue Haltestellen für die Vestische an der Martinistraße vor. Geplant sind außerdem zusätzliche Zebrastreifen und eine bessere Beleuchtung am Europaplatz.

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Auch bei CDU und SPD stoßen die Vorschläge insgesamt auf Zustimmung. Allerdings stellt sich die Frage nach der Finanzierung. Für die Stadtverwaltung stellt Pressesprecherin Corinna Weiß klar, dass es sich bei dem Masterplan zunächst nur um einen Vorschlag handelt. „Die Planer haben lediglich aufgezeigt, was geht. Über die Ideen müssen nun natürlich erst einmal die politischen Gremien beraten.“ Bei der Vestischen sind die Pläne aus dem Rathaus noch nicht bekannt. „Optimieren kann man aber immer etwas. Mehr Belastung verträgt der Busbahnhof auf jeden Fall nicht. Die Kapazitätsgrenze ist erreicht“, sagt Vestische-Sprecher Norbert Konegen.

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