Tor zur Südstadt in Recklinghausen
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Stellten die Pläne für die Sanierung der Wohnungen in Recklinghausen-Süd vor: WG-Geschäftsführer Marc-Oliver Fichter (l.) und der technische Beigeordnete Norbert Höving.

Öffentlich geförderter Wohnungsbau

WG Recklinghausen saniert das „Tor zur Südstadt“

  • Tobias Mühlenschulte
    vonTobias Mühlenschulte
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Das „Tor zur Südstadt“ wird saniert: Die Wohnungsgesellschaft (WG) Recklinghausen will fünf öffentlich geförderte Mehrfamilienhäuser so auf Vordermann bringen, dass sie als „Niedrigenergiehäuser“ gelten.

Konkret geht es um die 1994 entstandenen Häuser an der Bochumer Straße 36 bis 42b sowie Grullbadstraße 2. Rund 3,8 Millionen Euro nimmt die WG Recklinghausen dafür in die Hand. Die Planung und Baubetreuung obliegt dem Architekturbüro Gerd Huthwelker. Das Sanierungsprojekt ist Bestandteil der Modernisierungsoffensive „Besser Wohnen – Zuhause im Quartier“ des NRW-Bauministeriums.

Häuser in Recklinghausen bekommen eine ökologische Dämmung

Nach der Sanierung umfasst das Ensemble 41 statt wie bisher 36 öffentlich geförderte Wohneinheiten mit insgesamt knapp 3600 Quadratmetern Wohnfläche. Die bisherigen Mietparteien sollen auch während der Umbauphase, die von Juli 2021 bis Ende 2023 dauern soll, in ihren Wohnungen bleiben können. Neben der Komplettsanierung der Dachgeschosswohnungen und der Dachterrassen wird die Fassade abgerissen und durch eine ökologische Dämmung mit Verblendriemchen ersetzt. Die kleinen „Wintergärten“, die die Optik der Mehrfamilienhäuser maßgeblich prägen, weichen Balkonen. Auch die rückseitigen Balkone werden erneuert und vergrößert. Ebenso werden die Badezimmer auf Vordermann gebracht, die Küchen vergrößert, das Haus Grullbadstraße 2 bekommt einen Aufzug, die Außenanlagen inklusive Spielplatz werden neu gestaltet.

Mietpreise werden von 4,90 auf 5,80 Euro pro Quadratmeter steigen

Die Mietpreise steigen laut WG-Geschäftsführer Marc-Oliver Fichter von aktuell 4,90 Euro pro Quadratmeter auf dann durchschnittlich 5,80 Euro. „Ein Großteil der Mehrkosten wird durch den energetischen Standard aufgefangen“, sagt Fichter. Der technische Beigeordnete Norbert Höving geht zudem von verminderten Heizkosten durch die Installation eines Lüftungskonzepts mit bedarfsgeregelter Be- und Entlüftung in jeder Wohnung aus.

Auch auf dem ehemaligen Saalbau-Gelände an der Dorstener Straße sollen neue Wohneinheiten entstehen. Im Bereich Dortmunder Straße/Ziegelgrund soll ebenfalls gebaut werden.

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