Winterdienst
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Der Winterdienst in Recklinghausen, hier aufgenommen im Jahr 2017, steht in den Startlöchern.

Wintereinbruch

In Alarmbereitschaft: Streudienst patrouilliert ab 4 Uhr morgens in Recklinghausen

  • vonJoachim Schmidt
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Typisches Januar-Wetter um die null Grad mit Schneeregen steht uns in dieser Woche bevor. Der Winterdienst der Stadt ist einsatzbereit. Er patrouilliert ab 4 Uhr morgens.

Stefan Klinger und seine Kollegen vom Winterdienst bei den Kommunalen Servicebetrieben Recklinghausen (KSR) sind in diesen Tagen in Alarmbereitschaft. Denn laut Wetterbericht soll es auch im Vest in dieser Woche winterlich werden. Wer früh aufsteht, kann seit einigen Tagen ab 4 Uhr schon ein Fahrzeug des städtischen Winterdienstes auf seiner Tour sehen.

„Brückentour“ nennt Stefan Klinger diese Früh-Rundfahrt, die auch am Busbahnhof entlang führt: „Brückenbauwerke sind von allen Seiten der Kälte ungeschützt ausgesetzt, ziehen mit ihren vielen Bauteilen aus Metall die Kälte quasi noch an und können schon glatt werden, wenn auf den umliegenden Straßen die Bodenbelagswerte noch bei positiven zwei bis drei Grad Celsius liegen“, sagt Stefan Klinger.

Personal in Rufbereitschaft

Erst wenn sich massiv verbreitete Glätte oder Schneefall abzeichnet, wird nach Verstärkung gerufen. Drei Streufahrzeuge samt Besatzung stehen in Rufbereitschaft. Sollte das nicht ausreichen, kann die Stadt auf weitere rund 100 Mitarbeiter auf zehn Fahrzeugen, sieben Touren der Schlepperstreuungen für Geh- und Radwege, sowie 26 Handstreutouren für Straßenübergänge und Kreuzungen zurückgreifen. Im Ernstfall helfen auch Privatunternehmen aus. Gestreut werden wie in den Vorjahren immer zuerst die Durchfahrtstraßen und zuletzt reine Wohn- und Anliegerstraßen.

2100 Tonnen Salz in Recklinghausen und Herne gelagert

Unter Salzmangel wird der Winterdienst der Stadt Recklinghausen nicht leiden. Die Vorräte von insgesamt 2100 Tonnen Salz in drei Lagern in Recklinghausen und Herne reichen für mehrere Wochen mit Schneefall. Bei noch größerem Bedarf soll es innerhalb von 48 Stunden Nachschub geben.

Bundestagsabgeordneter Frank Schwabe (SPD) hat seinen letzten Ausflug im verschneiten Sauerland verbracht und damit für Wirbel in den sozialen Netzwerken gesorgt.

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