Ein Polizeiwagen mit Blaulicht ist wegen einer Schlägerei im Einsatz
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Am Busbahnhof in Recklinghausen gab es eine Massenschlägerei mit zwei Verletzten.

Polizei sucht nach Zeugen

Zwei Verletzte nach Massenschlägerei am Busbahnhof in Recklinghausen

  • Kathrin Grochowski
    vonKathrin Grochowski
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Am Busbahnhof am Europaplatz in Recklinghausen gab es am Donnerstag (22.10.) eine Massenschlägerei mit schätzungsweise zehn Beteiligten. Zwei Recklinghäuser (32, 14) wurden leicht verletzt, die Polizei hat einen Verdächtigen in Gewahrsam genommen.

Noch steht die Polizei mit ihren Ermittlungen am Anfang, zu verworren war die Situation, die sich den Beamten am Donnerstagabend am Busbahnhof geboten hat. Klar ist bislang: Gegen 20 Uhr war eine etwa zehnköpfige Gruppe, augenscheinlich alles Männer, aneinandergeraten - die Fäuste flogen. „Zuvor gab es wohl einen Angriff von drei Männern gegen einen 32-jährigen Recklinghäuser“, sagt Andreas Lesch, Sprecher der Polizei in Recklinghausen. Die Hintergründe dieses Angriffs sind noch unklar, ebenso wissen die Beamten derzeit nicht, warum sich so viele andere im Verlauf an der Schlägerei beteiligten.

23-Jähriger aus Recklinghausen kommt ins Gewahrsam

Als die Beamten vor Ort eintrafen, suchten einige Männer aus der Schlägergruppe schnell das Weite. Die Polizei glaubt aber, die Urheber des Angriffs auf den 32-Jährigen, der mit leichten Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden musste, zu kennen. Bei den Verdächtigen soll es sich um drei Männer aus Recklinghausen - 20, 23 und 24 Jahre alt - handeln. Der 23-Jährige wurde ins Gewahrsam genommen.

„Sprachliche Barrieren“ behindern Arbeit der Polizei Recklinghausen

Auch ein 14-jähriger Junge aus Recklinghausen wurde bei der Schlägerei leicht verletzt, er musste nach Angaben der Polizei in Recklinghausen jedoch nicht im Krankenhaus behandelt werden. „Wir haben derzeit das Problem, dass wir trotz einiger Zeugenaussagen noch nicht eindeutig sagen können, wer alles an der Schlägerei beteiligt war, wer aus der Gruppe selbst aktiv war und wer nur Geschädigter ist“, so Polizeisprecher Andreas Lesch. Zunächst müssten alle Beteiligten, so sie denn bekannt sind, einzeln befragt werden. „Und mitunter gibt es auch sprachliche Barrieren“, bringt der Behördensprecher die komplizierte Lage der Ermittler auf den Punkt.

Beamten hoffen auf Aussagen von Zeugen der Massenschlägerei

Um Licht ins Dunkel bringen zu können, hoffen die Beamten auf die Aussagen weiterer Zeugen, die die Massenschlägerei am Busbahnhof beobachtet haben und möglicherweise auch Angaben zu den flüchtigen Beteiligten machen können. Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 0800/2361111 zu melden. Hinweise erbittet die Polizei auch nach einem Raubüberfall im Erlbruchpark. Ärger gibt es aktuell auch wegen der Anzeigetafel im Hauptbahnhof.

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