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Orientierungslos im Hörsaal oder gar an der ganzen Uni? Dann hilft unser kleines Uni-ABC - für Erstsemester empfohlen.

Leichter ins erste Semester

Das große Uni-ABC

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Ihr findet Euch auf dem Campus nicht zurecht? Wir haben die Lösung: das große Uni-ABC klärt die wichtigsten Hochschul-Begriffe.

A wie Audimax:

Das Auditorium maximum, kurz Audimax, ist der größte Hörsaal in der Universität. Zumeist finden hier über 1.000 Studierende Platz.

B wie BAföG:
Das sogenannte BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) ist ein staatlicher Zuschuss. Diesen können Studenten beantragen, wenn sie aus einem nicht vermögenden Elternhaus stammen.

C wie cum tempore (c.t.): 

Die berühmte und beliebte akademische Stunde. Ist die Vorlesung für 8 Uhr angesetzt und mit „c.t.“ gekennzeichnet, dürfen sich Profs und Studenten Zeit lassen. Cum tempore heißt nämlich genau das: „mit Zeit“. Die Vorlesung beginnt um 8:15 Uhr, somit eine Viertelstunde später.

Wer ist eigentlich Chef der Fakultät?

D wie Dekan: 

Der Dekan ist der Chef einer Fakultät. Er übernimmt die Leitung, erledigt viele bürokratische Aufgaben und ist somit in den Lehrveranstaltungen seltener präsent.

E wie Exmatrikulation: 

Um die Exmatrikulation brauchen sich Erstsemester noch nicht zu kümmern. Sie steht in der Regel nach Beendigung des Studiums an. Es ist die Abmeldung von der Uni. Aber Achtung! Wer zu spät seinen Semesterbeitrag bezahlt, dem droht, exmatrikuliert zu werden. u F wie Fakultät: Die Fakultät, auch als Fachbereich bezeichnet, ist ein Zusammenschluss aus zusammengehörigen Wissenschaftsgebieten. Sie beinhaltet mehrere Studiengänge.

G wie Gasthörer: 

Beim Gasthörer handelt es sich nicht um einen typischen Studenten. Der Gasthörer ist zu Gast in den Vorlesungen, aus Neugier und um sich neues Wissen anzueignen. Er hat keine Verpflichtungen und zielt nicht auf einen Abschluss ab.

Was gehört in eine Hausarbeit?

H wie Hausarbeit: 

Neben Klausuren, Vorträgen und mündlichen Prüfungen zählen Hausarbeiten zu beliebten Prüfungsleistungen. Zu einem bestimmten Thema muss der Student, auf Grundlage wissenschaftlicher Fachliteratur, eine Ausarbeitung verfassen.

I wie Immatrikulation:

Die Immatrikulation be zeichnet das Einschreiben an der Universität. Haltet Personalausweis, Krankenkassenbescheinigung und Abi-Zeugnis parat, dann wird Euch Euer Studierendenausweis ausgehändigt – und Ihr dürft Euch „Student/in“ nennen.

K wie Kommilitone: 

In der Schule war es der Klassenkamerad. In der Uni heißen Eure Mitstudenten „Kommilitonen“.

L wie Literaturverzeichnis: 

Diese Aufstellung von verwendeter Literatur, also Fachbüchern, Internetquellen oder Zeitschriftenartikel, kommt alphabetisch sortiert an das Ende jeder wissenschaftlichen Ausarbeitung.

Wozu benötigt Ihr eine Matrikelnummer?

M wie Matrikelnummer: 

Diese Zahlenabfolge ist Eure individuelle Nummer zur Identifikation. Ihr notiert sie auf jeder Klausur, auf jedem Uni-Formular.

NC wie Numerus clausus: 

Viele Studiengänge sind mit dieser Zulassungsbeschränkung versehen, wenn zu wenig Studienplätze für zu viele Abiturienten zur Verfügung stehen. Je besser Eure Abi-Note, umso höher stehen Eure Chancen, einen Studienplatz zu ergattern. Aber nicht jeder Studiengang ist zulassungsbeschränkt, also keine Panik, wenn Ihr kein Einser-Abi habt!

P wie Plagiat: 

Aufgepasst: Wenn in der wissenschaftlichen Hausarbeit die Aussage eines Autors nicht richtig zitiert wird, gilt dies als Plagiat. Ohne korrekte Zitation wird Gedankengut eines anderen als sein eigenes ausgegeben. Simples Copy and Paste ist verboten!

R wie Regelstudienzeit: 

Bezeichnet die reguläre Semesteranzahl, in der ein Studium absolviert werden kann bzw. soll. Tatsächlich dauert die Studienzeit oftmals aber länger…

Was bedeutet SWS?

S wie Semesterwochenstunden (SWS): 

Sie geben die Dauer der jeweiligen Vorlesung in einem Semester an. Zumeist sind Lehrveranstaltungen für 2 SWS angesetzt (2 x 45 Minuten), vergleichbar mit einer Doppelstunde aus der Schule.

T wie Tutorium: 

Ein Tutorium ist eine Art Übung. Mithilfe eines Tutors (Student aus einem höheren Fachsemester) wird der Stoff aus der Vorlesung oder dem Seminar wiederholt und vertieft.

U wie Universitätsbibliothek: 

Hier findet Ihr sämtliche Literatur, die Ihr für Euer Studium benötigt. Ein kostenloser Bibliotheksausweis ist zumeist im Studierendenausweis inbegriffen.

V wie Vorlesung: 

Die Vorlesung ähnelt dem Frontalunterricht aus der Schule. Der Professor steht vorne, hält einen Vortrag und die Studenten schreiben mit.

W wie Wohnheim: 

Das Studentenwohnheim hält kostengünstig kleine, meist möblierte Zimmer für Studenten bereit. Die Küche und auch die Waschräume werden sich geteilt. Wer einen Platz haben will, sollte sich möglichst früh bewerben.

Z wie Zentrale Studienberatung: 

Die gibt’s wohl an jeder Uni. Hier werdet Ihr kostenlos zu jeglichen Fragen rund um das Studium beraten.

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