Viele Studierende sitzen mit ihren Unterlagen zusammen an einem Tisch und lernen.
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Früher hat man sich zusammengesetzt, heute empfiehlt sich eine gemeinsame Video-Konferenz, wenn es darum geht, Seminarinhalte durchzugehen und aufzubereiten.

Klausurvorbereitung

In Lerngruppen gemeinsam zum Erfolg

  • Annika Mittelbach
    vonAnnika Mittelbach
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Manchmal ist der Stapel an Lernmaterial einfach zu groß, um ihn alleine zu wuppen. Bei der Wahl der Lerngruppen-Partner ist allerdings Obacht geboten. Auch die Organisation will durchdacht sein.

Oft ist es gar nicht so einfach, sich zum Lernen zu motivieren. Dafür gibt es einfach zu viele lustige Katzenvideos im Netz und eine zu interessante Netflix-Bibliothek. Aber manchmal oder leider auch öfters, muss man einfach in den sauren Apfel beißen, die Pobacken zusammenkneifen und den Lernstoff in sich reinprügeln. Wer es allein aber partout nicht schafft, sich aufzuraffen oder auch Probleme mit dem Lernstoff hat, der könnte es einfach mal mit einer Lerngruppe probieren. Was Ihr dabei beachten solltet, haben wir hier einmal für Euch zusammengetragen:

1) Größe der Gruppe: Der Spruch „Je mehr, desto besser“ trifft in diesem Fall nicht so wirklich zu. Zu viele Köche können die Suppe versalzen und das ist beim Lernen definitiv der Fall. Optimal sind drei bis vier Personen, vielleicht auch fünf. So habt Ihr einen guten Überblick und Zeit, auch auf einzelne Probleme einzugehen. Sucht Euch die Leute, mit denen Ihr lernen wollt, gut aus!

Vorsicht vor zu viel Ablenkung

Die Chemie sollte stimmen, aber Ihr solltet Euch auch nicht zu gut verstehen, sodass Ihr hinterher nur quatscht und Euch ständig ablenken lasst – es sei denn, Ihr könnt das gut regulieren. Habt Ihr Eure Mitstreiter gefunden, einigt Euch auf ein gemeinsames Ziel und ein Vorgehen.

2) Arbeitsteilung: Wer schon mal für eine Uni-Klausur oder die Abiturprüfungen gelernt hat, kennt das Gefühl, sich irgendwann vom Stoff erschlagen zu fühlen. Haufenweise Vorlesungsfolien, Quellen, Bücher, Fachzeitschriften und so weiter warten darauf, durchgearbeitet zu werden.

Alle tragen was zusammen

Wer in einer Lerngruppe ist, hat den großen Vorteil, dass man diese Aufgaben aufteilen kann. Teilt den Workload sinnvoll auf. Wenn Ihr Euch dann trefft, habt Ihr verschiedene Experten für diese Themen, die Euch dann weiterhelfen können. Wenn dann noch Fragen offenbleiben, könnt Ihr ja immer noch selbst nacharbeiten.

3) Spaß und Belohnung: Wer hart zusammen arbeitet, hat sich zwischendurch auch mal eine Belohnung verdient. Nehmt Euch immer mal wieder Pausen, in denen Ihr nicht über Eure Arbeit sprecht und habt Spaß miteinander. Geht vielleicht gemeinsam etwas leckeres Essen oder belohnt Euch zwischendurch mit Süßigkeiten. So macht die Arbeit im Team gleich viel mehr Freude.

4) Lernerfolge festhalten: Meist ist mit der Gruppenarbeit leider noch nicht die ganze Lernerei abgedeckt. Damit Ihr aber auch etwas in der Hand habt, wenn Ihr alleine zu Hause lernt, könnt Ihr Eure Lernerfolge zum Beispiel auf unterschiedlichen Plattformen wie Dropbox, xmind.net (für Mindmaps) oder repetico.de (für Karteikarten) festhalten. So hat jeder noch mal Zugriff auf die gemeinsame Arbeit und kann kleine persönliche Problemstellen noch einmal aufarbeiten.

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