Eine Junge Frau sitzt am Schreibtisch. Ihren Kopf legt sie vor ihrem Laptop auf ihre Arme - sie wirkt gestresst.
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Dieses Fotomodel stellt wahrscheinlich am ehesten den gestressten Lerntypen dar.

Scenarios Typen-Lehre

Studierendentypen in der Klausurphase

  • Annika Mittelbach
    vonAnnika Mittelbach
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Die Studenten unter Euch befinden sich gerade wahrscheinlich mitten im Prüfungsstress. Habt Ihr schon Euren Lerntypen ausmachen können?

Auch wenn es kaum zu glauben ist und die Zeit schon wieder rast – die lieben Studis befinden sich momentan grade wieder volle Möhre in der Prüfungsphase. Das sieht man jetzt dank Corona zwar nicht mehr so wie früher in überfüllten Bibliotheken, doch wir wissen, dass sie immer noch da draußen sind und leiden. Jeder geht mit dieser speziellen Phase der Prüfungen anders um – ein paar typische Studentinnen und Studenten kann man trotzdem ausmachen.

› Der Organisierte:
Der Organisierte hat sein Leben und vor allem auch seinen Lernplan fest im Griff und meist schon Wochen, wenn nicht gar Monate vor der Klausurphase ausgeklügelt. Als echter Vollprofi hat er den Lernstoff auf die zur Verfügung stehenden Tage aufgeteilt, natürlich auch Pausenzeiten eingeplant und kein Problem damit, früh genug anzufangen, um nicht in Stress zu geraten. Der Organisierte pflegt seine Lernunterlagen und ist auch gerne Ansprechpartner für alle Chaoten, die Ihre Materialien nicht so fein säuberlich im Laufe des Semesters abgelegt haben.

Stress bis zum Umfallen

› Der Chaotische:
Was uns direkt auch zum zweiten Typus bringt. Der Chaotische hat natürlich weder einen Plan, wann er sich was zu Gemüte führen möchte, noch wo seine ganzen Notizen zur Vorlesung hingekommen sind. Statt strukturiert zu lernen, lernen die Chaotischen eher in Häppchen. Da mal ein bisschen und hier mal ein bisschen – ob am Ende dann alles abgedeckt ist, weiß keiner so genau.

› Der Gestresste:
Keine Frage, Klausuren und mündliche Prüfungen sind tierisch stressig. Doch es gibt diejenigen, die das wissen und damit leben und diejenigen, die immer gerne betonen, WIE stressig diese Phase ist. Sie sagen prinzipiell alles ab und schaffen sich jede Menge Freiräume, um zu lernen (die nicht unbedingt gebraucht oder genutzt werden, Hauptsache man hat im Vorhinein genug Stress gemacht). Sie können vor Prüfungen nicht schlafen und lassen ihre schlechte Laune an jedem aus, der fragt. Sie können schließlich nichts dafür – sie sind einfach nur gestresst.

Klausuren Semester für Semester schieben

› Der Auf-Den-Letzten-Drücker-Lerner:
Es gibt Studierende, für die ist die Prüfungsphase nur sehr kurz. Sie fangen nämlich am liebsten erst am Vorabend der Klausur an zu lernen. Klar, dass man dann eine Nachtschicht einlegt, aber wenigstens hat man sich dann nicht wochenlang mit der nervigen Lernerei beschäftigt. Höchstens mit den Gedanken daran, wann man denn nun wirklich anfängt zu lernen. Auf-Den-Letzten-Drücker-Lerner sagen nämlich am liebsten: „Eigentlich müsste ich jetzt lernen …“

› Der Schieber:
Der Auf-Den-Letzten-Drücker-Lerner geht auch ganz gerne mal in den Schieber über. Vermutlich kennt jeder die Situation, dass man sich mit dem Lernaufwand verschätzt und kein gutes Gefühl damit hat, in die Prüfung zu gehen. Statt einen Fehlversuch zu riskieren, nimmt man dann lieber die letzte Ausfahrt und schiebt die Klausur ins nächste Semester beziehungsweise weicht auf den Zweittermin aus. Das kann man mal machen, sollte man aber nicht zur Gewohnheit werden lassen. Es ist nämlich viel zu verführerisch, immer mal wieder zu schieben, bis man am Ende des Studiums mit den ganzen geschobenen Klausuren dasteht und sie doch noch schreiben muss. Aufgeschoben ist nun mal nicht aufgehoben.

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