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Nach dem Abi streben viele ein Studium an. Aber wäre nicht auch eine Ausbildung eine Möglichkeit, sein Berufsglück zu finden?

Was kommt nach der Schule?

Warum die Ausbildung eine Option sein sollte

Den Schulabschluss schon fast in der Tasche – und was dann? Mit diesen Tipps wird die schwierige Berufswahl nicht zur Qual.

Früher oder später kommt jeder von uns in diese Situation: Das Ende der Schulzeit naht und für viele stellt sich daraufhin die Frage: Wie gehts es weiter? Studium oder Ausbildung? Oder vielleicht doch lieber erst ins Ausland? Durch die kurzzeitige Flucht ins Ausland erhoffen sich viele während des Aufenthalts die Lösung für ihren eigenen Werdegang zu finden, was jedoch häufig leider nicht der Fall ist. Und einigen fehlt der Mut, sich für eine Ausbildung zu entscheiden und streben lieber ein Studium an, um „irgendetwas zu machen“. 

Aber spätestens nach dem Studium steht man wieder vor derselben Frage. Ich erzähle Euch von meinen Erfahrungen, die ich zu diesem Thema gemacht habe und wie Ihr Euch am besten klarmachen könnt, welcher Ausbildungsberuf für Euch der richtige sein könnte. 

Kein Mathe-Ass? Kein Problem!

Ihr solltet damit starten, Euch selbst zu reflektieren und Euch bewusst zu werden, worin Eure Stärken und Schwächen in der Schule sind und welche Interessen Ihr habt. Befragt dazu auch unbedingt Euer Umfeld, Eure Leute können Euch auch den einen oder anderen Tipp liefern. Und Ihr wisst zum Beispiel, dass Ihr kein Mathe-Ass seid? Kein Problem, schließlich gibt es mehr als 300 Ausbildungsberufe, bei denen Ihr auf jeden Fall fündig werdet. Wie zum Beispiel in den kreativen Bereichen. Ersten Eindruck durch Praktikum bekommen Somit grenzt Ihr schon einige Branchen aus. Jedoch ist es gut, auch noch andere Alternativen zu haben. 

Informiert Euch genauer über die Berufe der passenden Branchen und bewerbt Euch bei verschiedenen Unternehmen, um ein Praktikum zu absolvieren! Ein kurzes Praktikum reicht bereits völlig aus, um einen groben Eindruck zu erhalten. Wenn Euch ein Unternehmen besonders zusagt, könnt Ihr Euch auch aus eigener Initiative dort um einen Ausbildungsplatz bewerben. 

Unterstützung finden

Wenn Ihr noch weitere Unterstützung benötigt, könnt Ihr Euch auch unter anderem bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit melden. Auch bei den Lehrstellenbörsen der Industrie- und Handelskammer und in der Zeitung könnt Ihr fündig werden. Ansonsten könnt Ihr Euch auch eine App, wie „AzubiWelt“, herunterladen und Euch zuerst selbst einen Überblick verschaffen. Informationen über das gesamte Angebot von Berufsausbildungen findet Ihr auch online beim Bundesinstitut für Berufsausbildung (www.bibb.de). 

Eine duale Ausbildung hat auch sehr viele Vorteile: Die Kombination aus Schule und Betrieb bietet Euch einen abwechslungsreichen Alltag mit vielen neuen Erfahrungen. Ihr könnt Euer angeeignetes Wissen aus der Schule im Betrieb anwenden und umgekehrt. Bei dieser Praxisnähe kommt ganz bestimmt keine Langweile auf. Durch die gesammelte Berufserfahrung erhöhen sich insgesamt Eure Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Daher seid Ihr auch flexibel, wenn Ihr keinen Ausbildungsplatz in Eurer Nähe findet. 

Nicht nur aufs Geld schielen

Macht nicht Eure Wahl von der Höhe des Azubigehalts abhängig! Bei einer Ausbildung ergibt sich auch meistens die Chance, übernommen zu werden. Schließlich werden ausgebildete Fachkräfte immer benötigt, vor allem in handwerklichen Berufen. Falls Ihr Euch nach der Ausbildung noch mehr Wissen aneignen wollt, könnt Ihr auch danach noch ein Studium oder eine Weiterbildung anstreben, um den Meister oder Fachwirt zu machen.

Wenn Ihr Euch für eine Ausbildung entschieden habt und sie Euch in der Realität gar nicht zusagt, habt keine Angst, diese zu beenden! Deswegen seid Ihr noch lange nicht gescheitert. Lasst Euch von einem Rückschlag nicht davon abbringen, einen anderen Weg einzuschlagen. Zudem wird Euch die Erfahrung bei der erneuten Suche helfen. (Sabina Musaev)

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