Die Polizei ist bei „Need for Speed Hot Pursuit Remastered“ auch mal mit dem Porsche unterwegs.
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Die Polizei ist bei „Need for Speed Hot Pursuit Remastered“ auch mal mit dem Porsche unterwegs.

Rennspiel mit aktueller Grafik

Angespielt: EA bringt Neuauflage des Klassikers „Need for Speed“ auf PC und Konsole

  • Tobias Ertmer
    vonTobias Ertmer
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Mehr als hundert Straßenmeilen mit vielen Kurven, Cops und durchgeknallten Rasern: Das ist die Kulisse für den neu aufgelegten Rennspielklassiker „Need for Speed“, den Electronic Arts jetzt veröffentlicht hat. Wir haben das Game angespielt.

Die Geschichte des Spiels ist beeindruckend. Im Jahr 1994 erschien die erste Ausgabe von „Need for Speed“. Die Story ist (fast) immer die gleiche: Beim Versuch, sich mit den Gegenspielern ein Rennen zu liefern und die Motoren zu Höchstleistungen zu bringen, wird man von Polizisten gejagt. Die Reihe hat in den vergangenen Jahren immer wieder neue Studios mit der Weiterentwicklung beschäftigt. 2014 erschien sogar der auf dem Rennspiel basierende Film im Kino.

Hot Pursuit: Original stammt aus dem Jahr 2010

Der Titel „Hot Pursuit“ von den Machern von Criterion stammt aus dem Jahr 2010. Das Spiel versetzte damals NFS- und Racing-Fans auf die kurvenreichen, weitläufigen Straßen vom sogenannten Seacrest County, auf denen sie neben dem Gespür für halsbrecherische Geschwindigkeiten und atemberaubendes Gameplay auch das innovative Autolog-System erwartete, das erstmals auch gemeinschaftlichen Wettbewerb unter Freunden ermöglichte.

Mit „NFS Hot Pursuit Remastered“ ist es EA nun gelungen, dem Rennspiel ein zeitgemäßes Update zu verpassen: So bietet das Spiel einen plattformübergreifenden Multiplayermodus (Crossplay). Bis zu acht Spieler können so online gegeneinander antreten- und das völlig unabhängig davon, ob sie gerade  PS4, Xbox One, PC oder Nintendo Switch nutzen. Auch in Teams kann gezockt werden: So steht es den Spielern zur Wahl, ob man „Cop“ oder „Racer“ sein will. Die Grafik wurde zudem an heutige Standards angepasst und lässt den Puls in die Höhe schnellen. „Bei der Entwicklung des Originalspiels haben Criterion und DICE die Grafik bis ans Limit gebracht, um eine absolut atemberaubende Welt zu erschaffen“, heißt es bei EA. Mit an Bord waren auch die Leute von Stellar Entertainment, die noch mehr Details liefern - bis hin zu höher aufgelösten Modellen, dynamische Tageszeiten, Hitzeflimmern auf der Straße oder Spiegelungen in Regenpfützen. Kein Wunder, dass das Spiel direkt weit oben in den Charts gelandet ist:

Wettersystem bringt Schnee und Regen ins Spiel

Es gibt sogar ein Wettersystem, durch das der Spieler in den Bergen Schnee fallen sieht - und an der Küste durch peitschenden Regen fahren kann. Abhängig vom System erwarten den Gamer bis zu 4K/60 FPS (auf PC), mehr Objekte und Umgebungselemente, eine größere Sichtweite, höher aufgelöste Schatten und Spiegelungen, verbesserte Videos und Texturen, eine überarbeitete Benutzeroberfläche, mehr Partikel und erweitertes AA/SSAO.

Fazit: Ein Klassiker mit aktueller Grafik

Das alles macht richtig Spaß - denn die Performance ist hervorragend, gerade auch beim Online-Spielen. Es scheint, als hätte EA hier einen echten Volltreffer gelandet. Vor allem der Multiplayer-Modus bringt eine Menge Unterhaltung, wenn man zum Beispiel gerade von der Polizei verfolgt wird: Die „Cops“ versuchen, die Rennfahrer zu stoppen - und das mit allen Mitteln. Da kann dann auch mal ein Nagelband zum Einsatz kommen.

Die PC-Version, die uns von EA für einen Test zur Verfügung gestellt wurde, lädt man über den Origin-Store herunter (rund 33 GB). EA verlangt dafür moderate 29,99 Euro. Die Versionen für die Konsole schlagen mit 39,99 Euro zu Buche.

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