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So sieht es aus, das neue NHL 20 auf der Xbox oder der PS4. 

Eishockey auf der Konsole

NHL 20 setzt auf neues Gameplay und einen knallharten Battle-Royale-Modus

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Die Frage stellt sich für Außenstehende jedes Jahr aufs Neue: Muss es wirklich die aktuelle Ausgabe von FIFA, von NHL, von Madden sein? Oder reicht nicht noch der Vorgänger?

Um es ganz klar zu sagen: die Antwort lautet Jein. Warum, erklären wir in unserem Test von NHL 20, das pünktlich zum Start der nordamerikanischen Eishockey-Saison auf den Markt kam. 

Natürlich reicht zum Spielen des Klassikers auch die 2019er Version, die einem seit einigen Wochen in den Elektronikmärkten quasi hinterher geschmissen wird. Alles funktioniert wie eh und je, lediglich Kader und aktuelle Spielerstärken sowie die Live-Daten fehlen. Allerdings wäre es zu einfach, die neue Version des Sport-Blockbusters aus dem Hause EA Sports nur auf die aktualisierten Daten zu beschränken. 

Look and Feel ist bei NHL 20 erhalten geblieben

Wenn auch nicht immer offensichtlich hat die Games-Schmiede der packenden Schlacht auf dem Eis einige Updates verpasst. Der Vorteil der nach außen hin wenig sichtbaren Änderungen: Wir müssen uns am Gamepad der Xbox oder der Playstation nicht völlig umgewöhnen. Look and Feel sind erhalten geblieben, ebenso die verschiedenen Spielmodi: So gilt der Franchise-Modus, indem der Spieler ein Team inklusive Assistenztrainern aufbaut und hoffentlich von Sieg zu Sieg führt, als größte Herausforderung. Hier werden echte Fans der NHL glücklich werden, zumal EA Sports dem Spiel weitere Details spendiert hat: Für die Übertragung der Spiele wurden animierte Grafiken, neue Spiel- und Hintergrundkommentare, Anzeigetafeln und verbesserte Einblendungen übernommen. Das dürfte die Spielfreude weiter steigern und etwas näher in Richtung Realität rücken. 

Ultimate Team mit erweiterten Möglichkeiten

Weiterhin setzt EA Sports auf NHL Ultimate Team, das vor allem onlinebasiert funktioniert. Allerdings ist hier auch eine weitere Variante hinzugekommen: Mit Team Battles gibt es die Möglichkeit, jeden Tag neue, spannende Duelle zu bestreiten und Belohnungen zu erlangen. Die größte sichtbare Neuerung aber gibt es bei den Arcade-Spielmodi Ones und Threes: Hier hat sich EA Sports den Erfolg von Battle Royale Spielen abgeguckt und setzt nun darauf, dass diese neue Wettkampf-Variante zu einem echten Partygame mutiert: Zumindest seinem Namen wird „Eliminator“ dabei gerecht, denn genau darum geht es. Von 81 Spielern, die im „knallharten Ausscheidungsturnier“ gegeneinander antreten, bleibt am Ende nur der Sieger übrig. 

Auch die Grafiken beim Franchise wurde komplett überarbeitet.

Wer wie wir anfangs noch mit der Grundsteuerung und dem beschleunigten Gameplay zu kämpfen hat, sollte sich aber lieber noch eine Runde Shootouts gönnen, bevor er sich in eine aussichtslose Battle Royale stürzt. Und selbst so eine Runde zwischen Goalie und Angreifer macht durchaus Spaß: Hunderte neue Schussanimationen ermöglichen laut EA Sports „gefährlichere Angriffe und die Verbesserung des Passspiels sowie der Puckannahme“. Dafür verantwortlich ist die sogenannte Real Player Motion Technologie, die für ein flüssigeres Gameplay sorgt. Tatsächlich bewegen sich die Stars der NHL geschmeidig übers Eis, wenn auch die Bewegungen bei Anfängern wie uns anfangs noch überwiegend zufällig wirken. 

Nach der ersten längeren NHL-Übungseinheit an der Xbox bleibt ein überwiegend positives Fazit: Die Menge an verschiedenen Modi erschlägt den blutigen Neuling zwar anfangs, dafür gibt es mit dem Battle-Royale-Wettbewerb und dem Franchise sowohl verspielte als auch ernsthafte Varianten.

Anmerkung der Redaktion: Für den Test hat uns der Hersteller eine kostenlose Version (Xbox) von NHL 20 zur Verfügung gestellt.

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