Astrolaut im Porträt

Was Berlin kann, kann der Pott auch

Deutschsprachige Musik ist auf dem Zenit des guten Geschmacks. Bosse, Fynn Kliemann und AnnenMayKantereit sind nur drei von vielen Namen, die die junge Musikhörerschaft derzeit bewegt. Aber nicht nur in Großstädten wie Berlin sprießen neue Bands aus dem Boden, auch im Ruhrpott entsteht gute Musik. Um Euch das mal an einem konkreten Beispiel vors Ohr zu halten, folgt nun eine kleine Ode an die Band Astrolaut, die sich unfassbar auf die Live-Saison des nächsten Jahres freut.

Die drei Boys aus der Recklinghäuser Hood dürften dem einen oder anderen regionalen Supporter ein Begriff sein. Schon ein Weilchen verbreiten sie im Kreis Recklinghausen und Umgebung ihren Sound. Jetzt aber, mit Paukenschlägen eingeläutet, präsentieren sie ihre neue Platte „Vierundzwanzigsieben“. Wo einst Ikarus zu nah der Sonne flog und sich die Haxen verbrannte – so nah bewegen sich die Boys am Puls der Zeit. Darauf besprechen sie ungefähr alles, was die jungen Menschen heutzutage und hierzulande beschäftigt. Der titelbezeichnende Track „Vierundzwanzigsieben“ oder auch „November“ sind klassische Coming-Of-Age-Hymnen einer neuen Generation.

Neue Generationen bieten neue Interessen, neue Problematiken und neue Herangehensweisen. Dennoch, im Hintergrund fast immer eine altbekannte, heiß geliebte Kulisse: das Ruhrgebiet. An dieser Stelle sage ich Danke für die Bilder und Töne, die das Herz bewegen und an Textzeilen, die das Gehirn befeuern. Ein bisschen „Schafe & Wölfe“ mit Bass, ein bisschen Fynn Kliemann ohne Berlin, einfach ein bisschen gut. Ein bisschen sehr gut sogar.

Astrolaut treten am Samstag, 12. Januar, ab 19 Uhr im Jugendzentrum Südpol, an der Marienstraße 2, in Recklinghausen auf. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Wer den Jungs und sich selber eine Freude bereiten will, der sollte doch am 12. Januar den Bus gen Jugendzentrum Südpol in Recklinghausen nehmen und sich das Spektakel live geben. Hometown-Rapper Tizzle ist auch am Start, außerdem hörte ich da irgendwas mit Freibier. Wir sehen uns auf jeden Fall.

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