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Seit knapp einem Jahr läuft das Bandprojekt „Nina Hahn & F.O.C“ nun: Mit dabei sind (v.l.n.r.) Sebastian Pielnik, Volker Schumeinski, Marc Jesse, Nina Hahn, Arne von Röpenack, Siggi Annen und Jork Vöpel.

Im Gespräch mit Scenario: Nina Hahn

„Die Liebe zur Musik war immer da“

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Die Recklinghäuserin Nina Hahn veröffentlicht bald die erste Platte mit ihrer Band. Wir haben im Vorfeld mit ihr quatschen dürfen.

  • In der nächsten Zeit veröffentlichen Nina Hahn & F.O.C ihr erstes gemeinsames Album "Reset"
  • Auch als Solokünstlerin ist Nina Hahn musikalisch erfolgreich

Nina Hahn ist eine der talentiertesten Sängerinnen der Region. Zusammen mit Ihrer Band Nina Hahn & F.O.C veröffentlicht sie in der nächsten Zeit Ihre erste, eigene „Reset“ EP. Mit uns sprach die 21-Jährige über die Anfänge als Band, die gemeinsamen Ziele und verriet uns dabei auch Ihr musikalisches Vorbild.

Du veröffentlichst zusammen mit Deiner Band bald Eure neue EP „Reset“. Wie kam es zu dem Titel? 

Es gibt einen gleichnamigen Song auf dem Album. In diesem geht es um einen Neustart. Manchmal möchte ich gerne auf einen Knopf drücken, und alles von vorne beginnen. Besonders wenn man im Alltag gefangen ist. Für mich ist es auch ein persönlicher und musikalischer Neustart, da ich mich Anfang des Jahres 2019 mit meiner Band zusammengefunden habe. 

Die Band besteht aus 7 Leuten. Wie kam es zu dem Zusammenschluss?

Von der Band kannte ich nur Sebastian, der bei uns die Keys spielt. Wir haben uns bei der „Extraschicht“ 2018 kennengelernt. An diesem Abend hatte ich einen Soloauftritt und er hat mit seiner alten Band Lexus Allstars dort gespielt. Ich hatte von seiner Tätigkeit als Videograf gehört und wollte ihn gerne für ein Musikvideo gewinnen, da ich einen Song fertig hatte. 

Zusammen haben wir dann das Video zum Song „Crashin‘“ gedreht und sind Freunde geworden. Nach einem Auftritt von mir hat er mich dann in den Proberaum eingeladen – und es hat einfach sofort gepasst. 

Du bist auch als Solokünstlerin aktiv. Wann hast Du mit der Musik angefangen und was waren die Gründe? 

Ich bin nicht zur Musik gegangen, sondern die Musik ist irgendwie zu mir gekommen (lacht). Im Auto habe ich als kleines Kind schon zu italienischen Liedern mitgesungen, obwohl ich die Sprache nicht konnte. Professionell hatte ich meinen ersten Auftritt beim „Fête de la Musique“ in Recklinghausen. Dort stand ich zum ersten Mal auf der Bühne. Mein Vater hat mir ein, zwei Griffe auf der Gitarre beigebracht, im Anschluss habe ich mir ein paar YouTube Videos angeschaut und mir den Rest selbst, quasi autodidaktisch, beigebracht. 

Gibt es musikalische Vorbilder, die Du hast und welche Musik hörst Du selbst gerne? 

Mein Vorbild in der Hinsicht ist Dua Lipa. Seitdem ich die Band habe, höre ich nicht mehr so viel Pop und Charts, sondern eher Soul. In diesem Genre höre ich Amilli sehr gerne, aber auch Erykah Badu, Leela James oder Amy Winehouse mag ich sehr. 

Was sind Deine kurzfristigen, aber auch langfristigen Ziele? 

Kurzfristig wollen wir auf jeden Fall die EP veröffentlichen. Hier sind fünf Songs entstanden, an denen wir lange gearbeitet haben. Dazu haben wir die Videos gedreht und das Booklet designt – alles, was noch so dahinter steckt, haben wir als Crew auf kreativer Basis selbst gemacht. Darauf sind wir alle sehr stolz, dass wir dies in der kurzen Zeit – wir haben uns ja erst im Februar 2019 kennengelernt – schon geschafft haben. Langfristig möchten wir natürlich so viele Auftritte wie möglich spielen (lacht). 

Mit meinem Produzenten aus Mannheim arbeite ich parallel weiter an Musik für mich als Solokünstlerin. Der Fokus liegt aber erst mal auf der Band. 

Zuletzt hatten wir eine der derzeit erfolgreichsten Sängerinnen im Interview: Dua Lipa hat mit uns über ihre neue Platte und das Leben als Frau im Musikgeschäft gesprochen.

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