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Auf den meisten Handys von Jugendlichen ist diese App nicht mehr wegzudenken. Wie sieht’s bei Euch aus?

Die Lieblingsapp TikTok

Der Hype um die Video-App TikTok

Malina hat’s ausprobiert und versucht, den Erfolg der App zu erklären.

Seit mehreren Wochen, wenn nicht gar Monaten, kommen wir an einer ganz bestimmten App nicht vorbei: TikTok! Tik...was? „TikTok“? Ist das nicht ein Song von Sängerin Kesha im Jahr 2009? Nope. Was es mit dieser App auf sich hat, wieso es eigentlich gar nicht so schlecht ist mal reinzuschauen und warum diese App so gehypt wird, erkläre ich Euch.

Vor einigen Wochen habe ich mich intensiv mit dieser App beschäftigt, denn oft wird mir die Frage gestellt, ob ich auch einen TikTok-Account hätte. Mittlerweile ja! 

Zu den Fakten: TikTok hieß früher „musical.ly“. Eine App, bei der man zu Songs oder zu Dialogen aus Filmen und Serien Lippensynchronisation macht. 2016 wurden dadurch zum Beispiel die Zwillinge Lisa und Lena aus Stuttgart weltweit bekannt. Nach einigen Monaten wurde es jedoch recht still um „musical.ly“. Der Grund: Der Name der Plattform wurde in „TikTok“ umbenannt. 

Wer denkt, dass diese App nur für tanzende Jugendliche gemacht ist, irrt sich. Mittlerweile benutzen sogar große Firmen diese Plattform, um ihre Sendungen, Shows und Produkte besser zu vermarkten. Selbst die Tagesschau ist bei TikTok am Start. Auf ihrem Account werden regelmäßige Updates und News gepostet, um auch Jugendlichen nahezubringen, was in der Welt alles so passiert und um sie auf dem Laufenden zu halten. Ich finde, das ist ein echt schlauer Move. 

Statt Lebenslauf ein TikTok-Video senden 

Viele Bands und viele Künstler haben durch die App einen musikalischen Durchbruch erlebt, da ihre Songs rauf und runter gespielt werden. Selbst Jobanzeigen werden mittlerweile über TikTok gepostet, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen – verrückt, oder? Unter bestimmten Hashtags und einem hochgeladenen TikTok-Video könnt Ihr Euch auf manche Jobs bewerben: als Redakteur, Social-Media-Manager oder als Praktikant bei einer TV-Firma. Eine Bewerbungsmöglichkeit dieser Art gab es doch noch nie. 

Und sogar Ärzte springen vor ihre Handykamera und geben Tipps, was am besten gegen eine Erkältung hilft, welche Vitamine besonders wichtig sind und informieren rund um das Thema Gesundheit. Sport-Challenges und Video-Übungen für Bauch, Beine, Po oder Rücken sind bei TikTok auch keine Seltenheit mehr und sollen motivieren. 

User, die über TikTok berühmt werden, bekommen mittlerweile den Namen „TikToker“ zugeteilt. Genau wie bei Instagram – bist Du erfolgreich, bist Du ein „Instagramer“. Vor allem für junge User ist TikTok auch ein Sprungbrett, denn sie werden unter ihren Videos oftmals mit Likes überhäuft. 

Achtung: Wie wir wissen, passiert es oft, dass im Netz gehatet wird und, dass sich die betroffenen Nutzer von den Meinungen der Leute schnell beeinflussen und runterziehen lassen. Bevor Du also loslegst – egal bei welcher Plattform – ob Facebook, Instagram, Pinterest oder Snapchat: Schaue nach den „Blockieren“- oder „Melden“-Buttons, so kannst Du unangemessene Nachrichten meiden. 

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