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„Meine große Liebe“: Amelie mit Quarterhorse-Stute „Blue".

Amelie über ihr Hobby "Reiten"

„Ich bin ein Pferdemädchen!“

Ein Leben ohne die behuften Vierbeiner kann sich Amelie nicht vorstellen. Warum das so ist, erzählt sie uns hier.

Vier Beine, vier Hufe, weiches Fell, schöne Augen, warme Nase. Diese Kombination lässt mein Herz schneller schlagen, verursacht Bauchkribbeln und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Ja, ich bin ein Pferdemädchen. Soweit ich mich zurückerinnere, gab es schon immer irgendwie Pferde in meinem Leben. Wieso und woher das kam? Ich habe tatsächlich keine Ahnung, es gehört einfach zu mir.

Seit mittlerweile fast zwölf Jahren reite ich und das seit einigen Jahren auf meiner Reitbeteiligung. Blue lautet der wunderschöne Name der wunderschönen Quarter Horse - Stute, die aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken ist. Ich nenne den Stall gern mein zweites Zuhause, bei so viel Zeit, die ich dort verbringe; wenn ich in den Stall komme, die Stallluft schnuppere, Pferde höre, sehe und insbesondere auf meines zugehe, sie ihren Kopf hebt und mich anblickt, spätestens in diesem Moment kann ich – in den allermeisten Fällen – meinen Alltag und alle damit verbundenen Verpflichtungen und Sorgen vergessen. 

Quarter Horses gelten als die vielseitigsten Pferde der Welt und das kann ich nur bestätigen. Allein Blues und mein „Programm“ ist äußerst vielfältig und wenn es mir gelingt, sie zu motivieren, dann macht sie auch immer fleißig mit und hat Spaß: Über reiten mit und ohne Sattel, mit Trense oder Halsring, longieren oder Bodenarbeit, von Zirzensik, Spaziergängen und sonnen, bis hin zu kuscheln, ausreiten in der Haard oder sogar Brennballspielen mit und gegen andere Einstaller füllt unsere Tage. Auch buntes Bemalen mit Fingerfarbe an Karneval, stallinternen Spaßturnieren oder bei verschiedenen Spielen zu Pferd ist manchmal angesagt. Zugegeben, das macht mir dann deutlich mehr Spaß als Blue, doch sie lässt es über sich ergehen. 

Auch bei Geburtstagen sind die Pferde schon mal dabei 

Wir haben auch schon in den achtzehnten Geburtstag einer sehr guten Freundin zusammen reingefeiert, auf ihren Wunsch gab es nämlich ein Geburtstagsspringen. Natürlich ist aber nicht immer alles rosig – Blue und ich gehen sowohl durch Höhen als auch durch Tiefen. Ob es jetzt ich bin, die vom Pferd fällt, sie, die verletzt ist, oder ein Training, in dem sich nur eine oder keine von uns konzentrieren kann und wir einfach nicht zusammenfinden, es gibt die unschönen Momente und Zeiten. Aber: Es wird einfach niemals langweilig und man lernt im Reitsport niemals aus. Ein Leben ohne Pferde? No way! (Amelie Kantak)

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