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Heute ist in unserem Liebes-Alphabet der Buchstabe "L" an der Reihe und der steht natürlich für die "Liebe".

Das Scenario-Liebes-Alphabet

"L" - wie Liebe

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Die Liebe ist wunderbar. Sie füllt Tausende von Büchern und inspiriert Musiker zu unendlich vielen Songs. Scenario bereitet für Euch das schönste Thema der Welt in alphabetischer Reihenfolge auf.

Jaja, die Liebe. Egal, mit wem man spricht, zu diesem Thema kann wohl jeder seinen Senf dazu ge ben. Ob es der 5-jährige Tim ist, der von seinen Kindergarten-Schwärmereien berichtet oder die 90-jährige Gertrude, die über die romantischen Liebesgeschichten ihrer Eltern aus dem Krieg berichtet. Doch was ist Liebe eigentlich? Und warum spielt sie so eine große Rolle in unseren Leben? 

Der Duden definiert Liebe beispielsweise als ein „starkes Gefühl des Hingezogenseins; starke, im Gefühl begründete Zuneigung zu einem [nahestehenden] Menschen“. Die Liebe ist also eine starke Emotion, die wir einem uns nahestehenden Menschen entgegenbringen. Dabei hat man doch das Gefühl, das heutzutage alles geliebt wird. 

Mit blinkenden Gifs in der Insta-Story beispielsweise hat schon so mancher seine tiefgründigen Gefühle für Star X oder Star Y ausgedrückt, für die riesige Portion Pasta am frühen Abend oder sein Haustier. Liebe ist also nicht gleich Liebe. Es kann die Liebe der Mutter zu ihrem Kind sein. Die Liebe eines Mädchens zu ihrer Katze oder die allgemeine Liebe zu Nudeln, die wir alle in unserem Herzen tragen. Gemein haben diese Dinge wohl einfach, dass Liebe ein besonders positives Gefühl einem anderen Menschen, Tier oder Ding gegenüber ist.

Liebe ist nicht immer nur positiv besetzt 

Wobei man hier natürlich auch beachten muss, dass die Liebe nicht unbedingt positiv sein oder empfunden werden muss. Schmerzhaft wird es zum Beispiel, wenn die eigene Liebe nicht erwidert wird und ins Leere läuft. Oder wenn man generell niemanden in seinem Leben hat, der einem sagt, dass er einen liebt. Oder wenn die Liebe, die einmal da war, irgendwann einfach verschwindet, weil man sich weiterentwickelt und entliebt hat. 

Dass die Abwesenheit der Liebe so schmerzhaft ist, liegt daran, dass die Liebe so fest zu unserem Leben dazugehört, dass wir sie in vielen Belangen als selbstverständlich ansehen. Wer nicht irgendwann seinen Liebespartner findet, fällt aus dem Raster und geht allein durch diese Welt. Dabei vergessen wir oft, dass unser Blick in diesem Zusammenhang nur auf die romantische Liebe gerichtet ist. Man braucht nicht zwingend einen Partner, um geliebt zu werden. Man hat bestimmt Freunde und Familie oder ein Haustier, die einen lieben. 

Und wie wir es in der letzten Woche bei „K“ wie „Kuscheln“ gelesen haben, braucht man für die körperliche Nähe auch nicht unbedingt einen Partner. Freunde und Familie können einem ebenso Liebe entgegenbringen. Ich persönlich glaube, je mehr Liebe man im Herzen trägt und an seine Mitmenschen weitergibt, desto mehr bekommt man auch zurück. So nach dem Motto „Wie man in den Wald ruft…“.

Hier findet Ihr die letzten drei Teile unseres Scenario-Liebes-Alphabets: "K" - wie Kuscheln, "J"- wie Jubiläum und "I" - wie Immer

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