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Heute ist im Scenario-Liebes-Alphabet der Buchstabe "M" an der Reihe.

Das Scenario-Liebes-Alphabet

"M" - wie Masturbation

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Die Liebe ist wunderbar. Sie füllt Tausende von Büchern und inspiriert Musiker zu unendlich vielen Songs. Scenario bereitet für Euch das schönste Thema der Welt in alphabetischer Reihenfolge auf.

Masturbation, Onanie, Selbstbefriedigung. Es gibt viele Begriffe, unter denen das Phänomen der körperlichen Selbstliebe geführt wird – und das, obwohl das Thema auch heutzutage in unserer ach so aufgeklärten und offenen Welt ein Tabu darstellt. Früher im Mittelalter hat die katholische Kirche die Masturbation als Sünde deklariert, für die sogar körperliche Strafen vorgesehen waren. 

Im 18. Jahrhundert wurden Bücher wie „Onania, oder Die erschreckliche Sünde der Selbst-Befleckung“ veröffentlicht, die sich rasant über den europäischen Kontinent verbreiteten. Erst in den 1950er Jahren wurde durch den Kinsey-Report deutlich, dass die Masturbation keine negativen Auswirkungen auf den Körper hat. Trotzdem hält das Tabu auch heutzutage noch an. 

Während man unter Freunden schon darüber reden kann, was im Bett mit dem Partner oder auch mit irgendwelchen One-Night-Stands passiert, redet man kaum darüber, was alleine unter der Bettdecke passiert. Äußerungen wie „dann mach’s Dir doch selbst“ sind auch immer noch eher negativ konnotiert. Dabei hat die Masturbation viele positive Seiten. 

Eine Beziehung ist kein zwingendes Hindernis 

Mal ganz flapsig gesagt: Sie bietet zwei ganz große Vorteile gegenüber Sex. Zum einen muss man sich nicht vor einer ungewollten Schwangerschaft fürchten und zum anderen muss man auch keine Angst vor sexuell übertragbaren Krankheiten haben. 

Auch wer in einer Beziehung ist, muss nicht auf die Selbstbefriedigung verzichten, denn es muss kein „entweder oder“ sein. Eigentlich ist es sogar ganz gut, wenn das eine das andere ergänzt. Gerade für Frauen kann das wichtig sein, denn Studien zufolge kommen Frauen solo doppelt so häufig zum Orgasmus wie beim Sex mit ihrem Partner. 

Und Masturbation hat viele positive Auswirkungen auf unsere Psyche und den Körper. Zunächst einmal werden bei der Selbstbefriedigung ebenfalls wieder die Glückshormone ausgeschüttet. Sie stärkt das sexuelle Selbstbewusstsein, denn wenn man alleine für sich rausfindet, was einem gefällt, kann man das auch viel besser an andere vermitteln. Zudem hilft es beim Stressabbau und Schlafproblemen. 

Man tut ut sich und seinem Körper was Gutes. Beim Yoga und Meditieren ist das vollkommen okay – und beim Masturbieren soll das dann Sünde sein?

Hier findet Ihr die letzten 3 Teile des Scenario-Liebes-Alphabets: "L" - wie Liebe, "K" - wie Kuscheln, "J" - wie Jubiläum

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