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„Diese Stadt ist der Hammer“, findet Linn, die vor der Skyline von Singapur steht.

Scenarios Auslandsreihe: Linns vierter Teil bei Around the world

Hochhäuser und hohe Bäume

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Singapur: Schon aus dem Flieger staunt Linn über den langen Strand, zugebaute Flächen und riesige Wolkenkratzer. In Singapur gelandet, sieht Linn noch viel mehr…

Singapur – wo soll ich anfangen? Diese Stadt ist einfach der Hammer. Nach mehreren Wochen Thailand steht nun unser nächster Stopp an. Von Phuket aus fliegen wir zwei Stunden nach Singapur. Schon aus dem Flugzeug kann man den langen Strand, die zugebauten Flächen und die riesigen Wolkenkratzer sehen. 

Vor unserem Flug hierhin haben wir uns natürlich informiert in Bezug auf die Stadt, die Kultur, aber auch wegen der Gesetze und Strafen. Ein interessanter Fact über Singapur ist, dass die Stadt zu einer der saubersten der Welt gehört, da hohe Strafen zum Beispiel fürs Müll-auf-die-Straße-werfen drohen. 

Wir finden einen Flughafen-Shuttle direkt am Ausgang. Das kann ich jedem empfehlen, um günstig vom Flughafen in die Stadt zu kommen, denn mit knapp neun Singapur-Dollar (ca. sechs Euro) wird man direkt vor seinem Hotel abgesetzt. Während wir die anderen Hotels abklappern, ist es fast wie eine gratis Stadtrundfahrt. 

Komisch: Von Hektik fehlt jede Spur

Und wir sind schon jetzt geflasht! Obwohl es wirklich eine riesige Stadt ist, fehlt von Hektik auf den Straßen jede Spur. Inmitten der riesigen Wolkenkratzer kommt immer mal wieder ein Park oder ein Einkaufszentrum, bewachsen von einem stilvoll angelegten Pflanzenkleid. Unser Hostel liegt mitten in Chinatown. Zur U-Bahn-Station laufen wir lediglich fünf Minuten und durch das wirklich gute U-Bahn-Netz kommt man super schnell von A nach B. 

Wir laden also nur eben kurz unsere Rucksäcke in unserem Schlafsaal ab und machen uns direkt auf den Weg. Für unsere Zeit in Singapur holen wir uns einen U-Bahn-Touristen-Pass. Umgerechnet kostet die Karte drei bis vier Euro am Tag und man kann unbegrenzt das gesamte U-Bahn-Netz nutzen. Unser erster Stopp ist – wie soll es bei zwei Mädels auch anders sein – eine Shoppingmall. Die Ion Orchard Mall ist eine der größten in Singapur. Von H&M über Louis Vitton und Prada bis hin zu außergewöhnlichen asiatischen Läden gibt es hier alles, was das Shoppingherz begehrt. Abgesehen von dem Rest, den die Stadt zu bieten hat, kann ich sagen: Singapur ist wirklich super zum Shoppen!

Pluspunkte fürs Portemonnaie 

Abends machen wir uns auf die Suche nach den sogenannten Food Courts. Darunter kann man sich große Hallen vorstellen, in denen man jegliche Art von asiatischem Essen findet. Durch die Vielfalt der Nationen, die in Singapur leben, gibt es auch so unglaublich viele verschiedene Küchen, durch die man sich durchprobieren kann. Ein weiterer Pluspunkt dieser Foodhallen – das Essen dort ist super günstig. Gerade auf einer so langen Reise muss man seine Finanzen gut im Blick haben. Daher suchen wir auch immer nach günstigen Möglichkeiten, um essen zu gehen. 

Hinzu kommt noch, dass Singapur auch zu einer der teuersten Städte der Welt gehört. Allerdings kann ich sagen, dass wenn man ein bisschen auf die Preise achtet und eben nicht immer direkt im Zentrum essen geht, sondern auch in lokale Restaurants, die Ausgaben mit „normalen“ europäischen Preisen zu vergleichen sind. Auf unserem Plan für die nächsten Tage steht noch so einiges. 

Der nächste Morgen startet für uns mit einem spartanischen Frühstück im Hostel, das aber vollkommen ok ist. Unser erster Punkt für heute ist Chinatown. 

Durch Zufall schöne Plätze entdecken 

Wir erkunden ein wenig die Gegend, ohne einen richtigen „Plan“ zu haben. Denn das ist meist eine gar nicht so schlechte Idee. Oft findet man durch Zufall schöne versteckte Läden oder Plätze und taucht viel mehr in die Stadt ein, als wenn man von einem Touri-Punkt zum nächsten hetzt. Nachdem wir genug von dem chinesischen Viertel haben, machen wir uns mit der U-Bahn auf zu unserem nächsten Stopp, Little India.

Angekommen fahren wir mit der Rolltreppe aus der Station wieder an die Erdoberfläche und landen mitten in einem indischen Markt. Ein paar Meter weiter kommen wir auf einen Basar. Hier gibt es wirklich nichts, was es nicht gibt. Aber was uns sehr auffällt, gefühlt 90 Prozent der Menschen, die hier unterwegs sind, sehen indischer Abstammung aus. Die Frauen und Männer haben traditionelle indische Gewänder an, überall gibt es indische Restaurants und alle Produkte, die man hier kaufen kann, sind aus Indien. 

Nach einer Stärkung schlendern wir noch ein wenig durch die Straßen. Da es langsam schon dunkel wird, gehen wir zur nächste U-Bahn Station und bahnen uns unseren Weg durch das verstrickte Netz. Das Ziel für diesen Abend ist der Park Gardens by the Bay. Das Parkgelände ist ungefähr so groß wie 141 Fußballfelder und ist in mehrere Gärten unterteilt. Im Bay South Garden befinden sich zwei große Glasbiotope. In diesen beiden Gebäuden sind verschiedene Tiere in ihren Klimazonen untergebracht. 

Super: die Super Trees

Aber die wohl beeindruckendste Attraktion des Gardens by the Bay sind die Super Trees. Es sind Stahlgerüste in Form von riesigen Bäumen, die mit Pflanzen bewachsen und zwischen 25 und 50 Meter hoch sind. Dort findet jeden Abend eine Lichtershow statt. Die Bäume leuchten in verschiedensten Farben und zu den Lichtern wird bekannte Filmmusik gespielt. Der Park ist voller Menschen und die Atmosphäre im Dunkeln ist wirklich sehr schön. 

Nach der Show lassen wir uns einfach noch ein bisschen treiben und laufen mit dem Menschenstrom in Richtung Stadt. Wir überqueren eine total spektakulär gebaute Brücke und kommen auf die andere Seite der Stadt. Entlang des Wassers führt ein Weg bis in die Stadt. Der Ausblick von hier ist einfach atemberaubend. Wir bleiben stehen und schauen auf die hell leuchtende Skyline von Singapur. Die Wolkenkratzer reichen hoch in die tiefschwarze Nacht. „Das ist ja der Hammer“, sage ich zu Alina. Als Antwort bekomme ich lediglich ein kurzes „Ja“. 

Ohne etwas zu sagen, bleiben wir dort ein paar Minuten stehen und genießen einfach den Moment. Für mich der schönste in dieser Stadt. Die nächsten Tage erkunden wir weiter die Stadt und sind von morgens bis abends unterwegs, denn meiner Meinung nach kann man von dieser Stadt nicht genug bekommen. Nach knapp einer Woche sitzen wir jetzt wieder am Flughafen und warten auf unseren Flieger nach Indonesien. Unser nächstes Ziel ist Bali. 

INFO Linn Stepputtis (18, Recklinghausen) verbringt sieben Monate in Asien, Nord- und Südamerika. Ihre Route führt sie mit ihrer Freundin Alina nach Thailand, Malaysia, Indonesien, die USA und Chile. Auf ihrem Weg möchte sie neue Eindrücke sammeln und Land und Leute kennenlernen. Von ihrer großen Reise berichtet sie bei Scenario.

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