Auf einem Teller liegen Zoodles (Nudeln aus Zucchini). Oben drauf ist ein Herz aus Basilikum und einer einzelnen Zoodle geformt.
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Vegetarier haben meist ein Herz für Zucchini und anderes Gemüse.

Vegetarische Ernährung

Vegetarismus – sinnvoll oder ein nutzloser Trend?

Leonie hat sich mal angeschaut, wie die Welt aussehen würde, wenn wir alle Vegetarier wären. Es würde sich vieles verbessern.

Von Leonie Zimmermann

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, vegetarisch zu leben und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Das heißt, sie verzichten auf alle Lebensmittel, die von toten Tieren stammen sowie aus toten Tieren gewonnene Produkte. Auch Gummibärchen, die Gelatine enthalten, gehören dazu.

Die Lebensmittelindustrie passt sich diesem Trend immer mehr an und immer mehr verschiedene Formen von Vegetariern entstehen. Der Pesco Vegetarier verzichtet zwar auf Fleisch, isst zum Beispiel aber noch Fisch. Der Frutarier tötet noch nicht einmal mehr Pflanzen, sondern wartet darauf, dass das Obst auf natürlich Weise vom Baum fällt. Der Veganer verzichtet auf alle tierischen Produkte und auf Gebrauchsgegenstände aus Tierkörperteilen, wie zum Beispiel Leder oder Wolle.

Doch machen Vegetarier die Welt eigentlich besser oder ist ihre Ernährungsweise nur irgendein nutzloser Trend? Ich folge diesem „Trend“ auch und lebe schon seit Längerem vegetarisch. Und ich kann Euch sagen: Es macht die Welt ein kleines Stückchen besser.

Unmengen an Geld könnten gespart werden

Dadurch, dass sich Vegetarier gesünder ernähren, indem sie statt Fleisch mehr Gemüse und Obst zu sich nehmen, sterben sie seltener an den Folgen ungesunder Ernährung. Das heißt konkret, es gäbe mehrere Millionen weniger Tote im Jahr, wenn alle Menschen vegetarisch leben würden.

Außerdem ließe sich einiges an Geld sparen, wenn alle Menschen auf Fleisch verzichten würden. Für die Klimaschäden aufgrund der Massentierhaltung und die Folgeerkrankungen von schlechter Ernährung, wird nämlich sehr viel Geld ausgegeben. Könnt ihr Euch vorstellen, wie viel? Es dreht sich circa um 1.5 Billiarden US-Dollar, die wir uns sparen könnten, wenn alle Vegetarier wären. Die Klimaschäden würden sich dann reduzieren, denn insgesamt gäbe es dann viel weniger Treibhausgase. Denn wenn es weniger Kühe gäbe, würde weniger Methan ausgestoßen. Das ist ein Gas, was Kühe ausstoßen und 25-mal schädlicher ist als CO2.

Doch das sind nicht die einzigen Fakten, die zeigen, wie die Welt aussehen würde, wenn alle Vegetarier wären. Da viele Tiere nicht mehr gebraucht werden würden, hätten wir deutlich mehr Platz auf unserer verbauten Welt. Den könnten wir gut für Waldflächen gebrauchen, die CO2 wieder in O2 umwandeln .

Kein nutzloser Trend

Also wir halten fest, die Welt wäre ein ganzes Stück besser und wir würden unserer Erde einen großen Gefallen damit tun, Vegetarier zu sein. Vegetarische Ernährung hilft extrem gegen den Klimawandel, der heutzutage eine riesengroße Gefahr ist für unseren blauen Planeten. Vegetarismus ist nicht nur irgendein Trend, sondern in gewisser Weise eine Rettungsaktion für unseren so kranken Planeten. Man muss ja nicht gleich komplett auf Fleisch verzichten, sondern kann den Bedarf an Fleisch einschränken. Auch dann würden wir schon was Gutes für unseren Planeten tun.

Unsere Jugendredakteurin Bella ernährt sich seit einiger Zeit vegan. Sie kann die Doppelmoral zum Thema Tiere nicht verstehen und möchte mit Vorurteilen gegenüber Veganern aufräumen.

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