Sängerin Lea sitzt auf einem umgedrehten Holzstuhl. Die Arme stützt sie auf die Stuhllehne und die rechte Hand unters Kinn. 
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Entweder melancholische oder fröhliche Songs gegen Liebeskummer hören? Bei uns musste Lea sich entscheiden.

„Entweder-Oder“ mit LEA

Bauchmensch mit Aufräumanfällen

  • vonLucas Kurth
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Wir haben mit Lea „Entweder-Oder“ gespielt. Dabei verrät sie, warum sie am liebsten auf Deutsch singt und warum melancholische Musik guttun kann.

Immer nur dieselben öden Interview-Fragen zu beantworten, macht doch irgendwann keinen Spaß mehr. Deshalb haben wir mit Sängerin LEA das „Entweder-Oder“-Spielchen gespielt und so ein paar spannende, private Dinge über die 28-Jährige erfahren.

Dein neuestes Album trägt den Titel „Treppenhaus“. Hättest Du lieber eine Wohnung im Erdgeschoss oder doch eine Dachgeschosswohnung?
Auf jeden Fall eine Wohnung im Dachgeschoss (lacht)! Ich liebe es, in einem hohen Stockwerk zu wohnen und über die Dächer zu schauen.
Du hast mit Capital Bra und Samra einen Song zusammen („110“) aufgenommen. Wenn Du Dich für einen der beiden entscheiden müsstest, wer wäre bei Deinem nächsten Song dabei?
Eine schwere Frage. Beide sind tolle Künstler und ich kann mich nicht wirklich entscheiden. Mit Capital Bra habe ja ich noch einen weiteren Song gemacht, deshalb ist die Frage eigentlich schon so gut wie beantwortet.
Im Frühjahr hast Du bei „Sing meinen Song“ mitgemacht und dort auch Songs auf Englisch gesungen. Singst Du lieber in deutscher oder englischer Sprache?
Ich liebe beide Sprachen. Das Schreiben von Texten ist für mich momentan auf Deutsch leichter, weil ich mit der Sprache aufgewachsen bin und Emotionen besser übertragen kann.
Hörst Du bei Liebeskummer entweder traurige Lieder oder welche, die Dich positiv stimmen?
Ich höre sehr gerne melancholische Musik (lacht). Natürlich hat jeder auch ein paar fröhliche Lieder – generell bin ich aber eher ein Mensch, der ruhige und traurige Lieder hört. Das hilft bei Liebeskummer am meisten.
Lieber ein Konzert im kleinen Club oder in einer großen Halle?
Mittlerweile liebe ich die größeren Hallen, weil der Anblick, wenn man auf die Bühne kommt, überwältigend ist. Wenn so viele Menschen auf jemanden warten und die Musik hören wollen, ist es ein tolles Gefühl. Der kleine Club hat etwas sehr intimes und emotionales. Ohne die Clubs sind aber auch die großen Hallen nicht möglich.
Lieber Party im Club oder entspannt mit Freunden?
Am liebsten einen ganz entspannten Abend mit Freunden. Dazu leckeres Essen und viel Zeit.
Wenn Du Entscheidungen triffst, hörst Du dann eher auf Deinen Bauch oder auf Deinen Kopf?
Ich bin ein deutlicher Bauchmensch. Ich merke sofort, wenn mir etwas nicht guttut. Ich höre auf mein Körpergefühl.
Bist Du ein Mensch, der ordentlich lebt oder jemand, der das Chaos braucht?
Ich würde sagen, ich bin das geordnete Chaos, das einmal im Monat einen Aufräumanfall bekommt. Dann nehme ich alles in die Hand und gebe den Dingen einen neuen Ort. Dann fühle ich mich gut, bis es eine Woche später wieder genauso aussieht wie vorher (lacht).

Leas Interview mit Scenario könnt Ihr hier lesen.

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