Chany Dakota sitzt auf einem Süßigkeitenstand, wie man ihn aus dem Zirkus kennt. Passend dazu hält sie bunte Luftballons in ihrer Hand. Sie trägt ein weißes Kleid und darüber eine rote Sweatshirtjacke. 
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Wenn man das Bild so sieht, kann man sich gut in Chanys Karussell-Geschichte von ihrem 4. Geburtstag hineinversetzen.

Gespräch

Chany Dakota im Interview: Weg mit Fake Friends!

Social-Media Star Chany Dakota im Scenario-Interview über falsche Freunde und krasse Fangeschenke.

Von Jenny Kuhn

Für die 24-Jährige Chany Dakota läuft es zur Zeit ziemlich gut: Sie hat vor rund einem Monat ihre zweite Single veröffentlicht, ist als Influencerin auf Instagram (knapp 300.000 Follower) und TikTok (1,2 Millionen Follower) super erfolgreich und übt sich neuerdings als Schauspielerin in der Serie „Das Internat“. Wir haben uns mit ihr zum Interview verabredet und über Fake-Freundschaften, Fan-Sein und ein ganz besonderes Karussell geplaudert.

Chany, Du bist seit mehreren Monaten auch als Sängerin unterwegs. Anfang Oktober hast Du Deine neue Single „Do You Wanna Be Friends“ rausgebracht – um was geht es?
Es geht um Fake-Friends! Der Song geht an ganz viele Leute, die ich in meiner Schulzeit getroffen habe oder auch Leute, die ich in der heutigen Zeit kennengelernt habe und bei denen ich erst im Nachhinein bemerkt habe, wie falsch sie sind. Unter ihnen waren viele, viele Fake-Friends. Entweder wollten sie nur wichtige Kontakte aus der Branche oder sie wollten sich an mir hochziehen oder sie haben schlecht hinter meinem Rücken über mich geredet.
Der Song ist nicht an eine bestimmte Person gerichtet, sondern an alle Fake-Friends, die ich so getroffen habe. Es ist ein echtes Gefühlschaos, was man da erlebt. Ich habe mich oft bei ehemaligen Freundinnen gefragt, wieso das jetzt so doof zwischen uns ist. Eigentlich ist das wie in einer Beziehung – bei der letzten Freundin und unserer Freundschaft, hatte ich sogar ein bisschen Liebeskummer! Ja, das Ende einer Freundschaft kann sich wie Liebeskummer anfühlen.
Hast Du Bedenken dabei, dass wenn Du so ehrlich in Deinen Song bist, Du zu viel von Dir offenbarst?
Hm, tatsächlich eigentlich genau das Gegenteil. Bei meiner ersten Single „Give Me Rainbows“ war das auch so, in dem Song ging es um eine Trennung. Man erzählt viel was man erlebt hat, aber trotzdem kam es bei den Leuten gut an und man hat so viel positives Feedback bekommen. Ich möchte nicht, dass die Leute traurig sind, wenn sie meine Songs hören. Sie sollen feiern. Aber man passt natürlich auf, welche Zeilen man in den Song packt. Für mich ist es einfach gerade auch in der jetzigen Social-Media-Zeit schön zu sehen, dass man so viele Nachrichten bekommt, dass die Community genau das Gleiche durchmacht. Man ist nicht alleine mit seinen Problemen.

Kilometerlange Fanbriefe

Du bist auf Social Media super erfolgreich. Viele Fans wollen Fotos mit Dir und freuen sich, wenn sie dich treffen. Jetzt drehen wir das Ganze mal um: Wen würdest Du denn gerne einmal treffen?
Meine größten Idole sind Madison Beer und Billie Eilish! Und ich hatte das große Glück und durfte beide schon mal treffen, das war echt cool! Bei wem ich aber auch so richtig nervös wäre und wen ich unbedingt mal treffen möchte, sind Ariana Grande und Justin Bieber. Ich bin auch schon ewig Fan von beiden. Deswegen kann ich meine Fans ja auch so verstehen!
Was war das verrückteste Fangeschenk, das Du jemals bekommen hast?
Ich habe mal einen Fanbrief bekommen, der über einen Kilometer ging, das war wirklich krass!
Verrätst Du uns zum Schluss noch ein Geheimnis, was noch keiner weiß?
Ich muss kurz überlegen. Wo soll ich anfangen (lacht)? Also das ist jetzt kein mega krasses Geheimnis, aber ich finde es total verrückt! Ich habe damals zu meinem vierten Geburtstag keine Geschenke bekommen. Ich bin die Treppe runter gelaufen und habe keine Geschenke gesehen – ich war natürlich total traurig. Ich dachte, meine Eltern haben meinen Geburtstag vergessen! Dann habe ich die Jalousien hochgezogen und gesehen, dass in unserem Garten ein Karussell stand und Zuckerwatte. Das war so schön und für einen Tag stand es dann in unserem Garten.

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