Jack, Grace und Luke stehen von links nach rechts vor einer orangenen Leinwand. Sie selbst tragen Oberteile, die ebenfalls in Orange-/Gelbtönen gehalten sind.
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Jack (v.l.n.r.), Grace und Luke machen seit 2008 als Clean Bandit zusammen Musik.

Im Interview mit Scenario

„Kreative Freiheit ist etwas Besonderes“

  • vonLucas Kurth
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Auch wenn sie auf der Straße unerkannt bleiben: Die Songs von Clean Bandit kennt jeder! Welch wichtige Rolle „Rockabye“ spielt, verrät Sängerin Grace.

Mit ihrer Single „Tick Tock“ im vergangenen Jahr waren sie mega erfolgreich. Für ihre neueste Single „Higher“ arbeiteten sie mit „Mood“-Rapper Iann Dior zusammen: Clean Bandit. Wir sprachen mit Sängerin Grace über das Songwriting während einer Pandemie und die Band-Geschichte.

Ihr habt Eure aktuelle Single „Higher“ vor ein paar Wochen veröffentlicht. Dabei habt Ihr mit Iann Dior zusammengearbeitet. Wie kam die Zusammenarbeit zustande?
Er ist so ein cooler Kerl und hat so viel Energie. Als wir uns trafen, um das Musikvideo zu drehen, und er das Lied sang, verliebte ich mich noch viel mehr in das Lied. Wir hörten seinen Song „Mood“ mit 24kGoldn, der die Welt während des Lockdowns dominierte. Es ist so ein großartiger Song. Wir haben ihn über 24kGoldn kontaktiert, weil wir zuvor mit ihm bei unserer Single „Tic Tock“ zusammengearbeitet haben.
Was ist die Geschichte hinter dem Song?
Jack begann es, zusammen mit Bastille zu schreiben, und wir fanden das Ergebnis gut. Wir verbrachten die nächsten Monate damit, mit verschiedenen Sounds und Stilen zu experimentieren. Es hat lange gedauert, bis die richtige Stimmung für den Song gefunden war. Dann kontaktierten wir Iann Dior und er schrieb die zweite Strophe, die den Song noch schöner machte. Ich liebe die Art und Weise, wie er einen Song schreibt. Seine Art erinnert mich an Blink 182 oder andere Bands, als ich jung war.

Dank Corona sind viele Musiker offener für Features

Wie war es, ein Lied während der Corona-Pandemie zu produzieren?
Es war eigentlich ganz einfach (lacht). Die größte Herausforderung war die Motivation. An manchen Tagen wollte ich nicht aufstehen. Nein ernsthaft: Die Menschen sind noch offener für Kooperationen. Sie sind nicht so viel unterwegs, sodass die meisten von uns Zeit haben, um Songs zu schreiben. Das ist erstaunlich. Die kreative Freiheit zu haben, ist so etwas Besonderes.
Eure Musik ist weltberühmt, aber über Euch ist kaum etwas bekannt. Werdet Ihr tatsächlich von Fans auf der Straße angesprochen?
Nicht so sehr. Manchmal. Es hängt davon ab, wo wir auf der Welt sind. In Italien geschieht es aus irgendeinem Grund häufiger. In London ist es nicht so häufig, dort nutzen wir auch viel die öffentlichen Verkehrsmittel.

„Rockabye“ vereint alles, was Clean Bandit ausmacht

In der Vergangenheit habt Ihr mit vielen verschiedenen Künstlern wie Anne-Marie, Demi Lovato oder Sean Paul zusammengearbeitet. Gibt es einen Künstler, mit dem Ihr in Zukunft zusammenarbeiten möchten?
Wir haben einige sehr interessante Kollaborationen auf dem kommenden Album. Wir sind sehr aufgeregt, aber es ist streng geheim und ich kann Euch jetzt noch nichts dazu verraten.
Wenn Du jemandem Euren Musikstil mit einem Song erklären müsstest, welches Lied würdest Du wählen?
Wahrscheinlich „Rockabye“, weil es alle unsere Elemente wie die Violinen, Cellos und den Klang, den wir in vielen Songs verwenden, repräsentiert. Es sind immer ungewöhnliche Genres, die uns interessieren, wie Dancehall oder jamaikanische Beats. Außerdem mag ich Anne-Marie und Sean Paul. Ich denke, dieser Song bringt alles zusammen, wofür Clean Bandit steht.

JC Stewart hat uns letztens im Interview verraten, wie es war, als eine seiner Lieblingsbands plötzlich auf einem Konzert von ihm im Publikum stand.

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