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Bei der World Club Dome Winter Edition in Düsseldorf legten die Jungs von „Gestört aber GeiL“ vor rund 30.000 Zuschauern auf.

Im Gespräch mit Scenario: Gestört aber GeiL

Von der Disco auf die Festival-Bühnen

  • vonLucas Kurth
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Vor dem Set beim World Club Dome in Düsseldorf noch flott zum Interview: Nico von Gestört aber GeiL

Die Songs des Erfurter DJ-Duos „Gestört aber GeiL“ laufen im Radio, auf Partys oder einigen Festivals rauf und runter. Im Interview beim BigCityBeats WORLD CLUB DOME (WCD) Winter Edition erklärte uns Nico von „Gestört aber GeiL“, welche Vorteile es hat als Duo unterwegs zu sein und warum dabei so wenig Zeit für Sightseeing bleibt.

Wie hat sich die Zusammenarbeit als Duo ergeben? 

Das hat sich in einer Disco ergeben, als wir einen Abend spontan zusammen auf der Bühne standen. Dabei haben wir festgestellt, dass es uns beiden Spaß macht und wir wollten zusammen weitermachen. 

Wie kam der Name „Gestört aber GeiL“ zustande?

Auch eher durch Zufall. „Gestört“ steht für elektronische Sounds, „GeiL“ eher für Songs aus dem Housebereich, die man mitsingen kann. Ist ein außergewöhnlicher Name, der uns sehr gut gefiel.

Habt Ihr ein bestimmtes Ritual, bevor Ihr auf die Bühne geht? 

Eine ganze Zeit lang haben wir vorher immer einen Schnaps getrunken. Mittlerweile haben wir dies aus verschiedenen Gründen gelassen. Jetzt geben wir uns mit allen aus dem Team die Faust.

Wieso ergänzt Ihr Euch als Duo so gut und gibt es eine klare Rollenverteilung auf der Bühne?

Was der eine als Schwäche hat, kann der andere ausgleichen. Dadurch ergibt sich eine Symbiose. Auch bei der Musikauswahl ergänzen wir uns gut. Eine klare Rollenverteilung gibt es nicht. 

Als DJs reist Ihr viel. Bleibt da überhaupt noch Zeit für Sightseeing an den unterschiedlichen Orten und gibt es einen Ort, den Ihr gerne sehen würdet?

Leider nicht. Ich schlafe gerne zu Hause. Daher sehe ich meist nur die Verkehrsmittel, mit denen wir reisen, von innen. Klar würde ich mir aber gerne jede Stadt anschauen. Welche genau, kann ich gar nicht sagen, weil ich ja viele nicht richtig gesehen habe (lacht). Jeder Ort ist speziell. In Berlin z.B. haben nachts um 3 Uhr die Geschäfte noch auf, an der Küste wiederum ist die Luft schön, aber um Mitternacht sind die Straßen wie leer gefegt.

Was plant Ihr für dieses Jahr?

Es wird viel passieren. Die neue Single „Wünsch dir was“ ist gerade einen Monat alt, aber es steht noch vieles an. Die Reihe der „Club – Releases“ geht weiter. Das ist Musik von uns, die man nicht unbedingt im Radio erwartet. Ein Album ist auch in Planung. (Lucas Kurth und Leandra Kunz)

Zuletzt hatten wir die Antilopen Gang im Interview. Es ging um ihr neues Album "Abbruch Abbruch" und das einstige Leben auf dem Dorf.

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