Die Sängerin Jasmine Thompson steht in Bluejeans und einem weißen Shirt auf dem Balkon eines Hochhauses. Im Fenster neben ihr, ist ihr Spiegelbild zu sehen.
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Die meisten von Euch werden Jasmine Thompsons Stimme sicherlich aus dem Song „Ain’t Nobody“ von Felix Jaehn kennen. Als sie diesen eingesungen hat, war sie gerade mal 14 Jahre alt.

Im Gespräch mit Scenario: Jasmine Thompson

„Ich liebe Ed Sheeran!“

  • vonLucas Kurth
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Jasmine Thompson ist mit 19 Jahren schon lange keine Unbekannte in der Musikszene. Wir haben sie zum Interview getroffen.

Mit ihrer neuen Single „Funny“ haben Jasmine Thompson und Zedd ihr erstes gemeinsames Werk veröffentlicht. In der Vergangenheit hat sie bereits mit Robin Schulz und Felix Jaehn zusammengearbeitet. Für uns hat sich die 19-jährige Britin Zeit für ein Interview genommen. Es ging um ihre musikalischen Anfänge bei YouTube, ihre Zusammenarbeit mit Felix Jaehn und um ihre spezielle Verbindung zu Deutschland.

Jasmine, vor Kurzem hast Du Deine neue Single „Funny“ zusammen mit Zedd veröffentlicht. Worum geht es in dem Song?
In dem Song geht es darum, dass jeder Mensch unabhängiger sein sollte. Die erste Zeile des Songs spricht es an. „The curtains are closed now, nothin‘ to see“ (übersetzt: Die Vorhänge sind geschlossen, es gibt nichts zu sehen). Ich glaube, es ist wichtig, sein eigenes Leben zu leben und zu wissen, warum man mit bestimmten Personen keinen Kontakt halten möchte. Funny sollte eigentlich etwas trauriger werden. Als Zedd und ich dann aber gemeinsam an dem Song gearbeitet haben, entstand eine viel positivere Version.
Wie war die Zusammenarbeit mit Zedd?
Es war unglaublich gut! Vor einem Jahr war ich in Los Angeles mit Produzenten im Studio, die schon in der Vergangenheit mit Zedd zusammengearbeitet haben. Sie hatten die Idee, dass Zedd und ich für dieses Lied zusammenarbeiten könnten. Er war von der Idee sehr angetan. Als ich zurück in London war, begannen wir an dem Song zu arbeiten – bedingt durch den Lockdown haben wir uns viele Mails geschrieben oder uns digital getroffen.
Du hast Deine Karriere mit einem eigenen YouTube-Channel gestartet, als Du zehn Jahre alt warst. Was haben damals Deine Eltern dazu gesagt?
Sie haben mich sehr unterstützt. Meine Mutter hatte die Idee, es bei YouTube hochzuladen, und ich hatte viel Spaß daran, nach der Schule mich damit zu beschäftigen. Ich habe mich immer darauf gefreut, nach der Schule einen Song zu covern. Meine Mutter hat es gefilmt und hochgeladen. Meine Eltern hat es gefreut, dass ich etwas gefunden habe, was ich hoffentlich für den Rest meines Lebens machen kann.
Hattest Du zu der Zeit ein Vorbild?
Ich liebe Ed Sheeran (lacht). Aber ich mag auch Florence + the Machine sehr gerne – sie ist einer meiner Favoriten. Ich mag es, wie sie die Songs performt und ihre Texte.
Im Alter von 14 Jahren hast Du mit Felix Jaehn einen Song („Ain‘t Nobody“) aufgenommen. Was war das für ein Gefühl, bereits in jungen Jahren mit solchen bekannten Künstlern zusammenzuarbeiten?
Es war eine wundervolle Erfahrung. Ich hätte damals nie gedacht, dass der Song so groß wird. Felix war sehr nett und hatte damals schon einen Hit („Cheerleader“). Es war unglaublich schön mit ihm zusammen bei verschiedenen Festivals und Shows zu spielen. Wir hatten viel Spaß zusammen.
Gibt es einen Moment auf der Bühne, der für Dich immer besonders ist?
Ich bin sehr nervös vor einer Show. Es gibt immer den besonderen Moment, wenn ich auf die Bühne gehe und das Publikum sehe. Dann freut es mich immer, wenn die Menschen meine Texte mitsingen können. Immer wenn ich mit Felix unterwegs war, und wir „Ain’t Nobody“ gespielt haben, war es toll, als alle zusammen getanzt haben. Es ist schön, die Lieder zusammen zu singen, selbst wenn man nicht aus demselben Land kommt oder die gleiche Sprache spricht.

Die Giant Rooks haben am 28. August ihr lang ersehntes Debutalbum „Rookery" veröffentlicht. Wir haben kurz vorher mit den Jungs telefoniert und mit ihnen über die Ideen zum Album und den Corona-Sommer gesprochen.

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