JC Stewart steht vor blauem, wolkigen Himmel. Er trägt eine grüne Jacke und schaut an der Kamera vorbei. Der Blick ist von unten auf ihn gerichtet.
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Auch wenn die Texte seiner Songs eher traurig sind, machen die Lieder Spaß!

Im Interview mit Scenario

JC Stewart im Gespräch: „Musik bringt mich an einen anderen Ort“

  • vonLucas Kurth
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JC Stewart hat es geschafft: Seine Songs laufen im Radio und er schreibt die Lyrics für viele große Künstler. Jetzt fehlen nur noch die Live-Konzerte.

Den Durchbruch brachte JC Stewart eine Coverversion der Titelmelodie von „Friends“. Mittlerweile ist der 24-Jährige auch mit seinen eigenen Songs wie „Break My Heart“ erfolgreich. Wir haben den jungen Iren zum Interview getroffen.

Auf Instagram schreibst Du, dass Dir Deine neueste Single „Break My Heart“ besonders wichtig ist. Was ist der Grund dafür?
Es ist der erste Song, den ich veröffentlicht habe, den man auf einem Festival spielen könnte. Es ist ein energetisches Lied und ich bin wirklich gespannt, wie der Song ankommen wird.
In dem Song geht es um tiefen Herzschmerz. Was machst Du, wenn Du Liebeskummer hast?
Ich hau ab (lacht). Ich bin ein großer Fan vom Reisen – meine Lieblingsbeschäftigung. Meine drei Lieblingsstädte sind Barcelona, Nashville und Kapstadt. Sonnenschein ist sehr wichtig, ich bin in Irland aufgewachsen und lebe in London, also sehe ich die Sonne nur selten. Ich liebe es, zu reisen, viel Eis zu essen und auf eine angenehme Art ungesund zu leben.

Musik ist ein Muss

Für Deinen Song hast Du mit Niall Horan, der früher Bandmitglied von One Direction war, zusammengearbeitet. Wie habt Ihr beide Euch gefunden?
Wir kennen uns seit ein paar Jahren und haben derzeit den gleichen Produzenten. Ich war super aufgeregt, weil er mit an diesem Song beteiligt war. Er war super hilfsbereit und hat mir viele Ratschläge gegeben. Es ist echt verrückt und ich denke heute immer noch „Oh, das ist Wahnsinn!“
Was macht Musik für Dich so wichtig?
Ich weiß es nicht einmal. Es bringt mich an einen anderen Ort. Wenn ich Musik schreibe, blende ich alles aus und sitze zehn bis zwölf Stunden am Tag in meinem Studio. Es begann, als ich das Songwriting entdeckte. Es gibt echt keinen konkreten Grund, ich muss es einfach tun (lacht).

Vom Fan zum Kollegen in wenigen Jahren

Was macht es mit Dir , mit Deiner Musik tatsächlich erfolgreich zu sein?
Es ist verrückt, vor allem in Deutschland. Ich habe hier vier Jahre lang in jedem Club und jeder Bar gespielt. Jetzt meinen Song im Radio zu hören, ist ein wahr gewordener Traum. Es ist so schön, dass sich die harte Arbeit auszahlt. Als ich 21 Jahre alt war, studierte ich International Relations und versuchte, Songwriter zu werden. Ich habe eine Show in Brighton (England) gespielt und bin fast gestorben, weil ich am Ende des Raums Snow Patrol entdeckt habe. Sie und ich kommen aus Northern Ireland. Ich hörte fast auf zu singen und konnte kaum atmen. Es ist ein wahr gewordener Traum, das Einzige, was fehlt, ist Shows zu spielen. 
Neben Deiner eigenen Musik schreibst Du auch Songs für andere Künstler. Für wen möchtest Du in Zukunft noch einen Track schreiben?
Ich arbeite ziemlich viel mit Snow Patrol zusammen, das ist cool. Ich würde gern mit Zoe Wees zusammenarbeiten – das sagen wir beide, dass wir zusammenarbeiten sollten. Außerdem träume ich immer noch von einer Zusammenarbeit mit Lizzo und BTS, weil die Tanzchoreografien toll wären, und ich kann überhaupt nicht tanzen (lacht).
Du wurdest in eine Lebensmittel-Dynastie hineingeboren. Welche Rolle spielt Essen in Deinem Leben?
Ich liebe Essen! Das ist eine Sache, die ich liebe, wenn ich Konzerte spiele und reise. Ich lerne die ganze Zeit sehr gutes Essen kennen. Für meinen neuen Song habe ich versucht, einen Kuchen zu backen und es war eine totale Katastrophe! Ich liebe Essen und Kochen, vor allem im Lockdown ist Essen ein großer Teil meines Tages. Ich denke, ich bin ein guter Koch, aber meine Freundin ist anderer Meinung (lacht).

Die Jungs von Why Don‘t We sind mir ihrem neuen Album ebenfalls super erfolgreich. Sie hatten wir vor einigen Wochen im Interview.

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